Spieler sind sich einig: PUBG ist nicht das Spiel des Jahres

Marcel-André Wuttig

Letzte Woche wurden die Nominierten des Game Awards 2017 bekanntgegeben. Dabei sorgte vor allem die Auswahl der Kategorie „Spiel des Jahres“ für die größte Kontroverse.

Im Zuge der Bekanntgabe der Nominierten stellte der PUBG-Erfinder Brendan Greene klar,  dass der Online-Shooter es seiner Meinung nach nicht verdient hätte, den Preis als bestes Spiel des Jahres zu gewinnen. So findet er, dass es weitaus bessere Spiele im letzten Jahr gab. Mit seiner Meinung steht der Entwickler anscheinend nicht alle da.

So haben wir uns in PlayerUnknown’s Battlegrounds geschlagen: 

46.202
PlayerUnknowns Battlegrounds: 6 Kills und ein Todesfall - Wir spielen PUBG!

Auch der bekannte PUBG-Streamer Dr DisRespect äußerte sich in einem Video zu der Nominierung. Obwohl er zu einem der Aushängespieler des Shooters geworden ist, findet der beliebte Streamer ziemlich deutliche Worte:

Ich möchte hiermit folgende Petition starten: Falls Battlegrounds zum Spiel des Jahres gewählt wird, dann möchte ich alle Zuschauer bei der Game Awards-Show – sowie auf Twitter und auf Social-Media – dazu aufrufen, die Entscheidung bis zum Gehtnichtmehr auszubuhen. Denn, stell dir mal vor, aber das Spiel ist weit davon entfernt, das „Spiel des Jahres“ zu sein. Es hat diese Auszeichnung nicht verdient.

Auch andere Spieler scheinen eher unbeeindruckt von der Nominierung zu sein.

Das sind die restlichen Nominierten der Game Awards 2017: 

The Game Awards 2017: Das sind die Nominierten

So finden auch einige User auf Twitter, dass PUBG es nicht verdient habe, da das Spiel nur eine einzige Map hat, weswegen das Spiel allmählich seinen Reiz verliere. Außerdem gebe es zu viele Bugs und Cheater. Ein User zieht einen Vergleich zum Essen: Niemand würde behaupten, dass eine zur Hälfte fertig gekochte Enchilada sein Lieblingsgericht sei.

Was meinst du? Hat PUBG die Auszeichnung zum besten Spiel des Jahres verdient?

Neue Artikel von GIGA GAMES