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In der ersten Woche seit internationalem Release hat das Smartphone-AR-Spiel Pokéon GO bereits einen solchen Hype entfacht, dass man es locker als den Mega-Hit des Jahres bezeichnen kann. Immer mehr Leute strömen aus ihren Wohnungen, um überall auf der Welt virtuelle Taschenmonster zu sammeln, sei es auf offiziellem Wege oder mit den in Deutschland bis zuletzt nur erhältlichen US- oder APK-Versionen des Spiels. Kein Wunder also, dass pfiffige Besitzer von Bars, Geschäften und Taxis auf die Idee gekommen sind, die große Menge der Pokémon-Fans zu nutzen, um den eigenen Umsatz in die Höhe zu treiben.

Wie nutzen Geschäfte den Pokémon-GO-Trend?

Um den Poké-Trend für den eigenen Zweck zu nutzen, muss man nur ein wenig kreativ sein. Welche Ideen diverse Geschäfte in den Staaten schon hatten, seht ihr auf den folgenden Seiten. Eines davon möchte ich an dieser Stelle noch mal herausgreifen, um verständlicher zu machen, wie der Spaß für Business-Unternehmer mit einem Laden, einer Bar oder ähnlichem läuft:

  1. Installiert Pokémon GO auf euer Smartphone. (Anleitung zum Download)
  2. Geht sicher, dass euer Unternehmen sich bestenfalls auf oder neben einem PokéStop befindet.
  3. Kauft euch im Ingame-Shop die maximale Anzahl von Lockmodulen, um den besten Deal zu erhalten.
  4. Setzt das Lockmodul, das jeweils 30 Minuten anhält, in euren PokéStop ein.
  5. Seht dabei zu, wie sich eure Laufkundschaft erhöht.

Dieses Konzept funktioniert besonders gut für Besitzer von Bars oder Getränkestops, die ihrer Laufkundschaft Getränke anbieten können, die sie derzeit bei der Hitze und dem pausenlosen Fangen gut gebrauchen können. Ich hab das sogar schon an eigenem Leib erlebt: Gestern habe ich den doppelten Preis für ein Mittagessen bezahlt, weil ich nur in den teuren Laden neben dem PokéStop gehen konnte, damit ich die positiven Effekte des Lockmoduls – also mehr und bessere Pokémon zu fangen – nicht verpasse.

Die Kosten für die Lockmodule sind für Unternehmen vergleichsweise gering:

  • 99,99 Euro = 14,500 Pokemünzen
  • 14,500 Münzen/680 Münzen pro 8er-Pack Lockmodule = 21 Pakete
  • (21 Pakete x 8 Stück)/2 (weil Laufzeit 30 Min) = 84 Stunden Lock-Zeit
  • 99,99 Euro/84 Stunden = 1,19 Euro pro Stunde

Mit knapp 100 Euro kauft ihr euch 168 Lockmodule, die für 84 Stunden ausreichen. Damit kommt ihr auf Kosten von 1,19 Euro pro Stunde, um eure Laufkundschaft zu erhöhen. Geld, das ihr vermutlich wieder einspielen werdet.

Auf den folgenden Seiten präsentieren wir euch diverse Geschäftsideen, die in den USA bereits zum Einsatz kamen. Mit dem heutigen Launch der App in Deutschland wird es vor allem spannend zu sehen, was sich künftig in unseren Großstädten tun wird.

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