Pokémon GO: Hack enthüllt Infos zum Meisterball, legendären Pokémon und mehr

Thomas Lumesberger
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Eine Gruppe von Hackern hat es geschafft, Pokémon GO zu entschlüsseln und konnte so einige neue Informationen zu Tage fördern. Den Erkenntnissen zufolge sind die legendären Pokémon wie Mewtwo, Lavados, Zaptos und Arktos bereits im Spiel vorhanden.

Pokémon GO: Hack enthüllt Infos zum Meisterball, legendären Pokémon und mehr

Unzählige Menschen sind auf den Straßen unterwegs und versuchen alle 151 Pokémon zu fangen. Und auch im Internet wimmelt es nur so von den Viechern, weshalb inzwischen ein Internet-Filter namens Pokémon GO Away ins Leben gerufen wurde.

Selbst wenn es ein erster Spieler angeblich schon geschafft hat, ist das Fangen aller 151 Pokémon im Moment schlicht und ergreifend nicht möglich. Der Grund wurde letzte Nacht von ein paar findigen Hackern von Pokémon Fortress genannt. Im Zuge des sogenannten „Datamining“ ist der Code von Pokémon GO genauestens untersucht worden, wobei einige interessante und vor allem wichtige Informationen gefunden wurden.

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Pokémon GO: Mewtu, Lavados, Zapdos und Arktos

Die legendären Pokémon Mewtu, Lavados, Zapdos und Arktos besitzen bereits eine Spawn-Rate und können damit auch gefunden werden, allerdings besitzen sie keine Capture-Rate. Die Theorie dahingehend: Es könnte auch Meisterbälle geben, mit denen dann solche Pokémon gefangen werden können. Hier haben wir eine Übersicht über alle Pokébälle und wo sie zu finden. Darüber hinaus haben wir ein paar Tricks für euch, mit der ihr alle Pokémon einfacher fangen könnt. Zu Ditto und Porenta gibt es auch Informationen von den Hackern: Beide Monster wurden von vielen Spielern als nicht existent abgestempelt. Dieses Gerücht kann jetzt aus der Welt geräumt werden, denn laut den Informationen sind die beiden Pokémon im Spiel. Eine Liste über die seltenen Pokémon von ungewöhnlich bis legendär haben wir hier zusammengestellt.

Pokémon GO: Das Maximal-Level

Neben den Infos zu den bisher verschollenen Monstern gibt es auch einige Erkenntnisse hinsichtlich der Mechaniken von Pokémon GO. So liegt das Maximal-Level für Trainer im Moment bei 40. Es dürfte noch eine Zeit dauern, bis die erste Person diese magische Grenze erreicht hat, da fünf Millionen Erfahrungspunkte benötigt werden, um von Level 39 auf Level 40 aufzusteigen. Alle Belohnungen und Freischaltungen beim Level-Aufstieg, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Auch über die Ei-Qualität gibt es eine Info. Das bedeutet, dass die Qualität der Eier ab Level 20 nicht mehr zulegt. Die Grenze der „mitwachsenden“ Stärke von wilden Pokémon liegt bei Level 30.

Pokémon GO: Alle Infos des Dataminings im Überblick

Die Hacker von Pokémon Fortress haben eine vollständige Liste ihrer jüngsten Erkenntnisse gepostet, die wir hier für euch bereits übersetzt haben:

  • Trainer Max-Level ist 40
  • Ei-Qualität nimmt nach Level 20 nicht weiter zu
  • Wilde Pokémon werden nach Level 30 nicht stärker
  • Es gibt einen Errungenschaften-Rang nach Gold
  • Curveballs und gut geworfene Pokebälle steigern die Fang-Chance
  • Es könnten Eibrutmaschinen kommen, die die Anzahl der Schritte verringern
  • Angriffe besitzen eine Genauigkeit und Chance auf kritische Treffer
  • Jedes Pokémon hat seine eigene Fang- und Flieh-Rate
  • Der Schaden der Pokémon-Angriffe steht in Verbindung mit dem Trainer-Level
  • Pokémon werden mit steigendem Trainer-Level schwieriger zu fangen
  • Mewtu, Lavados, Zapdos und Arktos sind legendäre Pokémon
  • Mew ist mystisch und wird vermutlich nur bei Events auffindbar sein
  • Ditto und Porenta sind bereits im Spiel auffindbar
  • Die Leiste für Spezialangriffe füllt sich um 0,5 für 1 Lebenspunkt zugefügten Schaden. Effektive Angriffe werden damit noch wichtiger
  • Für das Level-Up von 39 auf 40 braucht man fünf Millionen Erfahrungspunkte
  • Pokémon haben Basis-, Angriffs-, Verteidigungs- und Ausdauer-Punkte
  • Dragoran hat mit 250 den höchsten Angriffswert der Nicht-Legendären-Pokémon
  • Mewtu hat mit 284 den höchsten Angriffswert
  • Lavados hat den höchsten Angriffswert der legendären Vögel
  • Artkos hat den höchsten Verteidigungswert der legendären Vögel
  • Zapdos hat fast einen gleich hohen Wert wie Lavados, ist allerdings aufgrund des Typs vermutlich unterlegen
  • Pokémon haben einen Evolutions- und HP-Multiplikator, der bei einem Level-Up die Wettkampfpunkte und HP erhöht.
  • Verteidigende Pokémon in einer Arena greifen alle 1,5 Sekunden an
  • Der Meisterball ist im Spiel, wurde aber noch nicht gefunden und es gibt keine Infos wo er sein könnte
  • Legendäre Pokémon haben eine Spawn-Rate aber keine Fang-Rate – benötigt man für den Fang einen Meisterball?
  • STAB ist im Spiel und gewährt einen 25 % Bonus auf Angriffe. STAB steht für „Same Type Attack Bonus“ und bedeutet, dass ein Feuer-Angriff von einem Feuer-Pokémon mehr Schaden verursacht, wie zum Beispiel von einem Pokémon des Typs Flug.

Alle Informationen sind noch nicht zu 100 Prozent bestätigt und können von den Entwicklern natürlich jederzeit geändert werden. Sie sind aber gemäß den Angaben zum aktuellen Zeitpunkt im Spiel und in den Dateien von Pokémon GO.

Quelle: Pokémon Fortress

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Pokémon GO: Profi-Tipps

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