Pokémon GO: Niantic vergleicht das Spiel mit World of Warcraft

Marco Schabel
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Auch ein paar Monate nach der Veröffentlichung von Pokémon GO kann die App noch immer einige Spieler vorweisen. Niantic selbst hofft sogar darauf, dass das Spiel einen Lebenszyklus wie World of Warcraft haben wird.

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Pokémon Go – Steh auf und Go – Announcement Trailer

Zu den Videospiel-Phänomenen dieses Jahrtausends gehört sicherlich das von Blizzard geschaffene MMORPG World of Warcraft. Dank vieler Erweiterungen und eines fesselnden Spielprinzips kann das Spiel auch mehr als 10 Jahre nach der ersten Veröffentlichung noch immer Millionen Spieler begeistern. Phänomenal in diesem Jahr war dagegen die Augmented Reality-App Pokémon GO von Entwickler Niantic. Mehr als 500 Millionen Downloads und einen Umsatz von mehr als 600 Millionen US-Dollar kann die App vorweisen, kämpft aber bereits jetzt mit einem großen Spielerschwund. Geht es allerdings nach dem Niantics Chief Marketing Officer Mike Quigley, dann sollen sich World of Warcraft und Pokémon GO auf lange Sicht nicht sonderlich voneinander unterscheiden.

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Das ist zumindest die Hoffnung Niantics, wenn es um den Langzeit-Erfolg von Pokémon GO geht. Einen Vergleich mit anderen Smartphone-Spielen will Quigley demnach gar nicht ziehen, da Niantic sein Baby viel mehr als MMO sieht als sonst etwas. Dies läge auch an den regelmäßigen Aktualisierungen für die App, wie jüngst die täglichen Belohnungen. „Ich denke, unsere Lebensspanne und Kurve unterscheidet sich sehr von einem Free to Play-Mobile-Spiel“, so Quigley. „Es ist vielleicht mehr wie bei World of Warcraft, alleine aufgrund der Art von Spiel, die es ist.“ Es ginge nicht um das Geld, das ein Spieler in die Hand nimmt, nicht um die Monetarisierung, die nie ein Fokus für Niantic war. Das Studio wollte es lediglich der Marke und den Fans recht machen.

An anderer Stelle gab Mike Quigley allerdings auch zu verstehen, dass die Serverprobleme von Pokémon GO natürlich ein Schlag in die Magengrube gewesen sei. Ob Pokémon GO auch in 10 Jahren noch gespielt wird und neue Updates erhält, wird die Zeit zeigen.

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Quelle: Eurogamer

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