Der  Pokémon-Director und Mitgründer des Entwicklerstudios Game Freak, Junichi Masuda, hat in einem neuen Artikel über die Entstehung der Pokémon gesprochen und etwa erklärt, wer alles an der Gestaltung neuer Monster beteiligt ist. Auch über Aspekte wie den technischen Fortschritt und die steigenden Möglichkeiten im Design ging er dabei ein.

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Seit dem Start der Pokémon-Marke vor über 20 Jahren ist die Auswahl der namensgebenden Taschenmonster weit über die ursprünglichen 151 hinaus gewachsen. Über 800 Pokémon gibt es nach Veröffentlichung der Editionen Sonne und Mond im vergangenen Jahr inzwischen zu fangen. In einem Artikel der Webseite Game Informer hat Junichi Masuda, Pokémon-Director und Mitgründer der Entwicklerschmiede Game Freak, nun erklärt, wie die knuddeligen bis gefährlichen Taschenmonster eigentlich entstehen.

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So liegt der Entwurf neuer Monster offenbar nicht nur in der Hand der Grafikdesigner, sondern kommt von diversen Mitarbeitern, etwa auch solchen aus der Gameplay- und Story-Abteilung.  „Worauf wir immer achten, ist, sie als lebendige Kreaturen zu behandeln. Du musst also überlegen, in welcher Umgebung sie leben würden, warum sie so aussehen, wie sie aussehen und was sie essen würden (…)“, erläutert Masuda. Auch die Weiterentwicklungen würden so behandelt:  „Wir wollen immer überlegen, warum etwas passiert. Wenn sich (ein Pokémon) weiterentwickelt, warum hat es dann drei Köpfe? (…) Was ist der Grund hinter den Veränderungen im Aussehen?“

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Unpassende Pokémon-Designs würden nur selten verworfen, so der Director weiter, sondern vom leitenden Entwickler weiter gesponnen, bis sie funktionieren. Ein Aspekt, der sich dabei über die Jahre besonders verändert haben soll, sind die Augen der Monster: „(…) Der Game Boy hatte anfangs sehr eingeschränkte Paletten und nur wenige Pixel, um Designs auszudrücken“, so Masuda. „Es war schwer, Kreise darzustellen, deswegen sahen viele sehr ähnlich aus. Mit fortschreitender Technik hatten wir mehr Optionen für verschiedene Formen. Deswegen streben wir beispielsweise nach Vielseitigkeit in den Augen.“ Für alle Hintergründe zur Pokémon-Entwicklung liest du den vollständigen Artikel von Game Informer.

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