Preview - Portal 2

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Preview - Portal 2

In den ca. 3 Jahren seit Portal hat sich eine riesige Fan-Gemeinde rund um den Puzzle-Shooter gebildet. Natürlich möchte Valve jetzt einen würdigen Nachfolger präsentieren. Wird man den großen Erwartungen gerecht?

Der Kult um das Spiel verdient nun natürlich mehr Aufmerksamkeit. Wurde der Erstling 2007 noch in der Orange Box als ”Bonus”  veröffentlicht, erwartet uns mit Portal 2 nun ein wahres Vollpreisspiel. Die Spielzeit, welche beim Vorgänger lediglich 3 Stunden betrug, soll sich deutlich erhöhen. Weiterhin gibt es auch einige neue Features und der kommende Koop Modus sollte ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten.

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You just keep on trying until you run out of cake

Weder an Kuchen noch an Ideen scheint es dem verrückten Rechner GLaDOS zu mangeln. Der Abschaltversuch durch Protagonistin Chell scheint nicht ganz geglückt zu sein und in den knapp 100 Jahren, die seit dem Erstling vergangen sind, haben sich die Aperture Science Laboratories deutlich verändert.

Zwar sind die

Räume der Forschungseinrichtung nun teilweise in den Besitz der Pflanzenwelt übergegangen, doch das erleichtert die Aufgabe nicht. Erneut erwarten einen knifflige Rätsel, welche durch Hindernisse wie z.B. die Turrets noch verschärft werden. Euer treuer Helfer: Der ”Aperture Science Handheld Portal Device”.

Die Portal Gun wird wie vom ersten Teil gewohnt eingesetzt. Schießt ein blaues und ein oranges Portal, geht durch eines hindurch und landet auf der jeweils anderen Seite… Das Prinzip sollte wohl jedem bekannt sein.

 

Speedy things goes in, speedy thing comes out

Um alle Rätsel lösen zu können, müsst ihr auch verschiedene Flüssigkeiten nutzen. Das Propulsion Gel zum Beispiel verschafft euch einen

bemerkenswerten Turbo-Boost. Diesen solltet ihr nutzen, um bestimmte Passagen besonders rasant zu passieren, oder eine hohe Geschwindigkeit für einen weiten Sprung zu erreichen.

Für die Höhenüberwindung gibt es das Repulsion Gel. Das blaue Pendant zum Propulsion Gel schleudert euch wie ein Flummi nach oben. Unerreichbare Plattformen sollten der Vergangenheit angehören. Zahlreiche Kombinationen wie z.B. mit dem Excursion Funnel, welcher als eine Art Transportbahn fungiert und die glibbrigen Gele in einer ”Straße” bündelt, sind möglich. Durch die Portals können die Flüssigkeiten ebenfalls an die gewünschte Stelle platziert werden. Nützliche Gegenstände lassen sich nun mit den Aerial Faith Plates über Abgründe katapultieren. Im Großen und Ganzen lässt sich sagen: Portal 2 verfügt über eine Hülle und Fülle an neuen Features.

Übrigens: Frappierende Ähnlichkeit haben die Flüssigkeiten mit dem Indie-Titel Tag: The Power of Paint. Vor kurzem hat Valve die dafür verantwortlichen Studenten bei sich eingestellt. An der selben Uni waren übrigens auch die Macher von Narbacular Drop, dem geistigen Vater Portals. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

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Are you still there?

Eine der Lieblinge im ersten Teil waren die Turrets. Die Selbstschussanlagen sind

auch diesmal mit dabei, inklusive neuer Methode zur Entledigung dieser. Ihr habt nicht nur die Möglichkeit, sie mit einem Schwall der bereits erwähnten Flüssigkeiten wegzuspülen, auch der Thermal Discouragement Beam - man könnte ihn auch schlichtweg Laser nennen – kommt euch zur Hilfe. Um diesen richtig einsetzen zu können, benötigt ihr eine Art ”Spiegelwürfel”. Nun könnt ihr den Turrets beliebig einheizen.

Eine weitere Möglichkeit eure Feinde zu erledigen sind starke Luftströmungen (die Pneumatic Diversity Vents) , welche selbst die Wände wegreißen. Die armen Turrets werden nun in der Luft umher geschleudert – und reagieren auf eine gewohnt amüsante Art und Weise. Humor spielt in Portal 2 wieder eine große Rolle.

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Das lässt sich auch wieder beim nervösen, verängstigten Wheatley beobachten. Als einer der Persönlichkeitskerne von GLaDOS (welche man am Ende von Teil 1 kennen lernt) führt er euch durch die zerstörten Labore und hilft euch bei den Rätseln. Bei der E3 Präsentation noch mit der Stimme des Animators Richard Lord von Valve ausgerüstet,  wird Wheatley nun von Stephen Merchant mit einem grandiosem britischem Akzent vertont. Doch dabei bleibt es nicht.

Wie es sich für einen Vollpreistitel gehört, gibt es auch einen Mehrspieler Modus. Dieser beschränkt sich zwar auf einen 2-Spieler Koop Modus – ein Versus Modus wurde verworfen, die Entwickler sahen ihn als zu chaotisch an – scheint aber ebenso genial wie das Hauptspiel zu werden. Ihr schlüpft in die Rolle zweier Roboter von GLaDOS eingesetzt , um verschiedene Rätsel zu testen. Dazu kann jeder Spieler jeweils 2 Portals schießen, natürlich farblich markiert.

Entwickler Valve hat übrigens besonderen Wert auf den Koop Charakter gelegt: Konnte ein Spieler in der Testphase ein Koop Rätsel alleine lösen, wurde dieses solange umstrukturiert bis man wirklich einen Partner brauchte.

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And we’re out of beta, we’re releasing on time

Ja, auch diese Überschrift stammt aus dem Schlusssong des ersten Teils,  ”Still Alive”. Interpret Jonathan Coulton wird auch zu Portal 2 sein künstlerisches Werk zur Verfügung stellen. Insgesamt soll die Musik einen noch höheren Stellenwert erlangen.

Hohe Verkaufszahlen sind Valve aufgrund des Hypes sicher. Bleibt abzuwarten, ob das Spiel die riesengroßen Erwartungen erfüllen kann. Bisheriges stimmt jedoch optimistisch. Besonders lange müssen wir ohnehin nicht mehr warten, Portal 2 erscheint am 9.Februar 2011 für PC, XBox 360, PS3 und Mac. Einen Fehler begeht man mit einem Kauf sicherlich nicht.

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