PES 2011 - Pro Evolution Soccer 2011

Marion Helmes

Vom Cover des aktuellen PES 2011 blickt kein Geringerer als Superstar Lionel Messi herunter und das allein verspricht schon ein Spiel der Extraklasse, denn der kleine Argentinier ist selbst Fan der Spiele-Reihe.

Die wichtigste Neuerung ist das Pass-Spiel. Bälle werden jetzt frei auf dem Spielfeld verteilt. Je nachdem, wie stark der Spieler den Knopf drückt, passen Sie das Leder nur einige Meter zum Nebenmann oder schicken die  Kugel über das halbe Feld. Auch die Richtung wird dabei frei mit dem linken Stick vorgegeben. Das erfordert viel Übung. Anfangs gehen noch viele Pässe ins Seitenaus oder landen beim Gegner. Hat man den Bogen raus, gelingen auch 50-Meter-Steilpässe. Dieses neue System macht die Fußball-Simulation noch realistischer als die Vorgänger.

Wer gerne zaubert: Den rechten Stick kann der Spieler ganz nach Geschmack mit vier von Dutzenden verschiedenen Tricks belegen. Dann werden Gegner per Übersteiger und anderen Finten ausgespielt. Für Fußball-Strategen hält PES 2011 einige tolle Neuerungen parat: In einem Matchplan stellst du vor der Partie ein, in welcher Minute bestimmte Strategien angewandt werden.
Eine Viertelstunde mauern und kontern, vor der Halbzeitpause dann offensives Pressing. Entsprechende Bausteine werden einfach auf eine entsprechende Zeitleiste gezogen. Taktik-Fummeleien während der Spielpausen gehören so der Vergangenheit an. Sie können Ihrem Team sogar vorgeben, wie es sich nach einem Rückstand oder einer Führung verhalten soll.

PES bot schon immer eine Vielzahl raffinierter Tricks und Kniffe, doch PES 2011 erlaubt  den Usern noch viel mehr.  Ein wesentlicher Aspekt der neuen spielerischen Freiheit  ist die neue Power-Anzeige, über die jeder einzelne Kicker nun verfügt.

Nicht nur das Geschehen auf dem Platz, sondern auch das Drumherum ist deutlich besser als bei den Vorgänger-Versionen. Es gibt zum Bsp. mehr Fangesänge und am Spielfeldrand versammeln sich neuerdings Journalisten und Ordner – ganz so wie bei einem echten Fußball-Spiel! Einziges Manko des Spiels: auf die meisten echten Mannschafts- und Spielernamen müssen die Spieler verzichten. Die Bundesliga wird z.B. nur durch Bayern München und Werder Bremen vertreten. In der spanischen und englischen Liga sieht es nicht viel besser aus. Dafür gibt es nur in PES 2011 die Champions League, allerdings nicht mit allen Original-Klubs.
Wer gerne Länderspiele austrägt, ist ebenfalls gut versorgt. Fans, die das PC-Spiel kaufen, wissen was zu tun ist: Im Internet finden sich Seiten, von denen kostenlos die echten Namen heruntergeladen und installiert werden können. Natürlich ohne offizielle Unterstützung des Herstellers und der Fußballverbände.

Haben Sie jetzt Lust auf das Spiel bekommen? Dann laden Sie es sich hier herunter!

Hier gibt es schon einen Trailer für das neue  PES 2012!

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