Syndicate: "Reboot als Shooter war die richtige Entscheidung"

Maurice Urban
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Mit Syndicate machte sich Bullfrog Productions im Jahr 1993 einige Freunde – das diesen Monat erschienene Reboot des Spiels überzeugte aber weniger. Bei Electronic Arts ist man sich dennoch sicher, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Syndicate: "Reboot als Shooter war die richtige Entscheidung"

Anders als das Original ist das von den Starbreeze Studios entwickelte Syndicate kein Strategiespiel, sondern ein weiterer Vertreter des Shooter Genres. Damit hat man sich natürlich den Unmut der Fans des Klassikers auf sich gezogen, was man laut EA aber verschmerzen kann und muss.

“Das originale Syndicate erschien 1993 – vor fast 20 Jahren”, so Producer Jeff Gamon. “Also haben eine Menge Leute vielleicht von dem Spiel gehört, es aber nie gespielt. Natürlich werden wir oft nach der Reaktion der Fans des Originals auf die Neuinterpretation als Shooter gefragt. Aber wir verteidigen die Meinung, dass dies die richtige Entscheidung war. Warum sollte man einen Klassiker in seiner ursprünglichen Form neu auflegen, wenn er immer noch da draußen ist?`Mit der neuen Zielgruppe, neuen Geschmäckern und neuen Plattformen war unser Spiel die richtige Wahl.”

Die Entwickler von Starbreeze seien sich den hohen Erwartungen ebenfalls bewusst gewesen und hätten deshalb unter besonders hohem Druck gestanden. Ko-op Programmer Lars Magnus Lang meint dazu:

“Wir standen unter unter sehr hohem Druck, diese Erwartungen zu erfüllen. Wir wussten, dass wir das nicht wirklich machen konnten. Die Leute würden nicht glücklich sein, solange wir kein RTS machen. Hätten wir ein RTS gemacht, hätten wir aber auch nur genau diese Leute glücklich gemacht.”

Wer sich das originale Syndicate einmal genauer anschauen möchte, sollte sich das neueste NostalGIGA zu Gemüte führen. Unser Review zum neuen gibt es hier.

Quelle: Eurogamer

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