Quantum Conundrum
Quantum Conundrum
Dass das Knobelspiel Quantum Conundrum ein wenig an die Mechaniken von Portal 2 erinnert, kommt nicht von ungefähr. Schließlich stammt der First-Person-Action-Titel aus der Feder von Valves ehemaliger Chefentwicklerin Kim Swift.
Quantum Conundrum - Launch Trailer (01:14)
Quantum Conundrum: Ein Quäntchen Trost
In Quantum Conundrum übernehmt ihr die Rolle des wortkargen 12-jährigen Protagonisten, der seinem Onkel einen Besuch abstatten will, der in einer wundersamen Villa lebt und ständig wissenschaftliche Experimente durchführt. Eines davon geht schief und – schwupps – ist Onkelchen weg. Mit Hilfe eines speziellen Handschuhs macht ihr euch auf die Suche nach eurem verschwundenem Verwandten in diesem sehr skurrilen Haus, Schrägstrich Laboratorium.
Der Handschuh ist eine Erfindung eures Onkels, die ausnahmsweise auch einmal funktioniert. Damit lassen sich die Dimensionen im Handumdrehen – oder besser gesagt im Handschuhumdrehen – verändern, so dass eine Vielzahl von kniffligen Rätselpassagen gemeistert werden können.
Müsst ihr einen Safe beispielsweise auf einen Schalter bewegen, wechselt ihr in die Fluffy-Dimension, in der alles aus Plüsch und superleicht ist. Oder ihr wechselt die Gravitation, so dass alles an die Decke gezogen wird. Tödliche Abgründe (Warum sollte Jemand tödliche Abgründe in seinem Haus haben wollen) könnt ihr mit einem in Zeitlupe fliegenden Safe überbrücken, den ihr zuvor als Plüschgewicht geworfen habt. Die Möglichkeit der Kombinationen ist enorm. Und die braucht es auch, denn Quantum Conundrum ist alles andere als leicht und langweilig.
Wirkt der Grafikstil auf den ersten Blick wie ein Portal für Kinder, entdeckt man doch ganz schnell das wahre Antlitz hinter dem Puzzletitel. Süchtig-machend, Intuitiv, knifflig und einfach mal was Neues auf dem Spielemarkt. Das lobt man sich an einem Indie-Titel wie Quantum Conundrum.
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