Rayman Origins Video Preview - Rückkehr eines Klassikers in saugut

Jonas Wekenborg
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GIGA Gameplay - Rayman Origins
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Rayman ist zurück und zwar mit seinem unverwechselbaren Charme. Die meisten werden den gliederlosen Protagonisten wohl eher durch die nervigen kleinen Rabbids kennen, die sich mittlerweile auf der Wii eine eigene Partyspiel-Serie geschaffen haben. Das Original ist dadurch ein wenig in den Hintergrund gerückt.

Das dachte sich wohl auch Ubisoft und vor allem Rayman-Schöpfer Michel Ancel, der mit der Entwicklung von Rayman Origins wieder auf die ursprüngliche Fährte des Klassikers zurückkehren will. Dabei lehnt man sich sehr stark an die fünfzehn Jahre alte Version für die erste PlayStation an und wer dieses Spiel kennt, wird jetzt wohl vor nostalgischen Gefühlen und Vorfreude auf dem Stuhl rumzappeln.



Frech, dreist und schnippisch kämpft sich Rayman entweder allein oder aber mit bis zu drei Freunden durch die klassische Jump & Run-Landschaft im Tal der Träume. Fiese Darktoons haben die aberwitzige Comicwelt überrannt und so liegt es an den Spielern, dem Feenrat zur Hilfe zu eilen. Dabei leisten Raymans Freunde Globox und die beiden Kleinlingzauberer enorme Unterstützung.

Denn was könnte schöner sein, als allein durch das Tal der Träume zu rennen, schliddern, fliegen oder zu schwimmen? Natürlich das Ganze mit Freunden zu erleben. So prügelt man sich bei gegebenem Besitz vierer Controller durch die Levels, boxt seine vermeintlichen Freunde zur Seite, damit man am Ende des Levels bloß mit der höchsten Punktzahl in das altbekannte Gemälde aufgenommen wird. Das war im Original nämlich haar genau so.

Dabei gestalten sich die Levels erstaunlich abwechslungsreich. So hotteten wir bei der Präsentation mit Rayman und Co durch Unterwasserlevels, in denen wir von Zitteraalen und Steinfischen gejagt wurden, jagten auf Mücken in Sidescroll-Shootermanier durch die Lüfte und auch geschrumpft in Kanalisationswelten machten wir eine gute Figur, während wir es mit hundertäugigen Riesenmonstern aufnahmen. Das Tolle daran, mit Freunden dieses Remake zu spielen, ist der Umstand, dass man nicht von der Bildfläche verschwindet, sondern den anderen Kompagnons als kugelrunder Luftballon folgt, den man durch einen beherzten Knuff wieder ins Spiel holen kann.

Die 60 verschiedenen Levels bergen dabei allerlei versteckte Orte und Gegenstände, die es zu ergattern gilt. Dabei sind einige Plattformen ausschließlich durch kooperatives Vorgehen zu erreichen, was den kompetitiven Spielspaß nicht im Geringsten bremst. Am Ende zählt doch nur das Vergnügen, wenn man gemeinsam einen Level mit maximaler Punktzahl abgeschlossen hat und dabei alle Elektrons befreit hat, die dann als Belohnung so rührend für uns singen.

Fazit:
Ubisoft besinnt sich auf den eigentlichen Wert der Rayman-Reihe. Während die Raving Rabbids ein anderes Publikum beglücken, schafft es doch nur der Held ohne Gliedmaßen einen 2D-Plattform-Runner so packend rüberzubringen, dass Alt und Jung wieder vor der Glotze zusammenkommen.

Dabei dürften nicht nur alteingesessene Veteranen Gefallen an Rayman Origins finden, sondern auch Freunde von schnellem, abwechslungsreichem Gameplay. Quietschfidel, abgefahren und saulustig beschreiben den Geheimtipp des kommenden Novembers wohl am besten.

Ersteindruck: Genial

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