Tank-Riders: Forderndes Arcade-Spiel (Review)

Andre Reinhardt
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Heute zeige ich euch ein kleines, hübsches Arcade-Spiel, das nicht durch Grafik sondern durch forderndes Gameplay überzeugen möchte. Ein knackiger Schwierigkeitsgrad und satte 75 Level warten auf euch. Hier wird geballert, aber ohne Blutvergießen.

Tank-Riders: Forderndes Arcade-Spiel (Review)

Da ich in meinem vorherigen Blog vorwiegend in der Games-Sparte tätig war, habe ich immer noch viele Kontakte zu diversen Spieleentwicklern. Darunter auch Polarbit. Diese haben euch unter anderem schon die Rennspiel-Kracher Raging Thunder 1 und 2 so wie Reckless Racing und Reckless Getaway aufs Smartphone gebracht. Yann von Polarbit kontaktierte mich und fragte, ob ich nicht ein Auge auf ihr neuestes Spiel werfen kann. Er schickte mir eine kostenlose Vollversion zu, für die ich mich hiermit noch einmal bedanken möchte. Schwer, schwerer, Tank Riders. So könnte man das Spiel in einem Satz beschreiben.


Zwar geht's auch im aktuellen Polarbit-Spiel um Fahrzeuge, aber diesmal um Panzer. Gewaltfrei im Comic-Look gestaltet kommt das Game daher. Wie bereits erwähnt, Tank Riders ist eine harte Nuss, selbst in den Tutorial-Levels. Dabei sind Spielprinzip und Steuerung denkbar simpel. Ihr manövriert den Comic-Panzer (dessen Fahrer ihr euch zu Beginn aussuchen könnt) durchs Level, sammelt Münzen ein, um Punkte zu bekommen und befördert gegnerische Panzer ins Cartoon-Nirvana. Ihr müsst einfach nur lebend das Ziel erreichen, mehr will das Spiel nicht von euch.

Der knackige Schwierigkeitsgrad und die gelegentlich etwas zickige Steuerung machen einem dieses Unterfangen aber nicht gerade einfach. Zwar sitzt man gelegentlich frustriert vor dem Smartphone, weil man abermals an Level XY gescheitert ist, aber meiner Meinung nach ist das besser, als ein Spiel, das einen unterfordert. Hier ist durchaus Taktik gefragt. Einfach durchs Level marschieren bzw rollen und ballern endet schnell in der Zerstörung des eigenen Vehikels.

Die Lage auskundschaften. Welchen Panzer nehme ich zuerst aufs Korn? Welchen Weg schlage ich ein? Wo gibt es Kisten mit hilfreichen Extras (Lebensenergie und Münzen) ? Auch die Kampftaktik entscheidet oft über Sieg oder Niederlage. Mittlerweile bin ich in der ersten Kampagne im vierten Level. Manchmal findet man beim Start ein Raketensymbol. Wenn man dieses aufnimmt schießt der Panzer (wer hätt´s gedacht?) Raketen. Diese sind langsamer, aber deutlich stärker, als der normale Schuss. Also heißt es überlegen bei der Waffenwahl.

Wenn man dann seinem Gegner auf den Pelz rückt sollte man auch die grauen Zellen anstrengen. Man kann sich anschleichen und den gegnerischen Panzer aus einem sicheren Winkel attackieren oder man schießt und flüchtet. Denn die Lebensenergie ist sehr knapp bemessen, ein paar Schuss reichen und das war´s. Nett sind die „Schalter-Plattformen“, die man überfahren kann, um Türen an bestimmten Stellen im Level zu öffnen. Auch die Teleporter mit denen man seinen Panzer in einen anderen Bereich beamen kann peppen das Spielgeschehen auf.

Die Grafik ist eher zweckmäßig. Die Nebeleffekte sind schön anzusehen und die Level-Gestaltung ist an sich gelungen. Doch es wirkt alles etwas detaillarm. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Spiel den niedrigen Preis von 1,48 Euro wert ist. Es fordert einen sehr und wenn man nicht gleich das Gerät an die Wand schmeißt vor Frust, wenn der Level selbst beim 10. Anlauf nicht zu knacken ist, sollte man zugreifen. Einen Multiplayer-Modus gibt's obendrein. Mangels Mitspieler konnte dieser von mir bisher nicht angetestet werden. Seinen Spiele-Fortschritt kann man auch in Facebook posten.

Tank Riders kaufen (1,48 Euro) (Android Market)

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