Schwerlichst vernachlässigt wurde der Koop-Modus vor allem in den letzten Jahren. In den frühen Anfängen der Videospielbranche jedoch, zu den lukrativen Zeiten der Videospielhallen, war der Koop-Modus noch äußerst populär; denn so konnte man nicht nur einem Spieler einige Geldstücke abluchsen, sondern gleich zweien. Erst seit kurzem scheint der Koop-Modus wiederentdeckt worden zu sein; freilich nicht, weil es Konsolen nach Geldstücken dürstet – sondern als wahrer Garant für guten Spielspaß!
Es ist nunmal ein erheblicher Unterschied, ob man mit KI-Figuren Missionen bestreitet oder ob man dies mit menschlichen Helfern tut – idealerweise mit Freunden. So erlebt man zusammen das Spielgeschehen und muss, ganz wie im wahren Leben, aufeinander zählen können. Und zu zweit macht es bekanntlich immer am meisten Spaß – schon gar mit mehreren Leuten. Dieses Spielprinzip scheinen sich einige Spielentwickler wieder vor Augen geführt zu haben, denn es werden wieder vermehrt Spiele sowohl für den Einzel-, wie auch für den Koop-Modus konzipiert. Wir hoffen, dass der Trend anhält und der Koop-Modus wieder die frühere Popularität erreicht. Einigen der besten Koop-Spiele widmet sich dieser Artikel:
Splinter Cell: Chaos Theory
Hier wird einem geholfen – ganz klassisch. Ob Räuberleiter oder andere physische Hilfsmittel: selten war die Hilfe des Teampartners so unerlässlich wie in diesem Koop-Modus. Alleingänger oder Egoisten haben hier keine Chance. Dabei gibt es auch einige spannende Situationen zu bewältigen: Zum Beispiel muss eine Bombe entschärft werden, wobei die Spielers jeweils einen Draht gleichzeitig durchschneiden müssen – eine genaue Absprache ist also zwingend erforderlich.
