RIFT - Tales of Telara

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Mit RIFT versucht sich das neu gegründete Entwicklerstudio Trion Worlds im hart umkämpften MMORPG Markt zu positionieren. Zum Erfolgsrezept des jungen Teams gehören eine starke Orientierung am Genreprimus „World of Warcraft“, ein flexibles und überbordendes Klassensystem sowie die spiel-namensgebenden “Risse”, welche für ein sehr dynamisches Public-Quest-System im Stil von EA Mythics „Warhammer Online“ stehen.

Am 7. Januar 2011 startet bereits die 4. Betaphase von „RIFT“. Die bisherigen Exkursionen in das Fantasyland „Telara“ wurden von der Fachpresse und den Betatestern überraschend positiv aufgenommen. Mit „Rift“ scheint uns also mehr als nur ein neuer WoW-Clon zu erwarten. Das Online-Rollenspiel hat sich langsam aber sicher zu einem echten Ghemeintipp, im sonst so innovationsscheuen, MMORPG Genre gemausert. Woran liegt das?

Zum einen beherrschen die Entwickler ihr MMORPG Alphabet. Die klassische Fantasywelt ist groß und schön inszeniert, die Hintergrundgeschichte ist knackig und garantiert eine epische Erzählung („RIFT“ bietet zwei Fraktionen – die „Skeptiker“ und die „Wächter“), das Interface und die Steuerung überzeugen mit Zugänglichkeit und schnellen Reaktionszeiten und auch das Questsytem fällt -  mit seinen ad hoc auftauchenden Public Quests – sehr abwechslungsreich und dynamisch aus.

Letztere werden über die besagten “Rifts” (engl.: Risse, Spalten)  in das Spiel integriert. Das sind plötzlich auftauchende Dimensionstore zu anderen Realitäten, durch welche finstere Dämonen über praktisch jeden Ort in “Telara” herfallen können. Das Ziel der Spieler ist es, diese unberechenbaren, weil zufällig generierten, Höllenspalten gemeinsam wieder zu verschließen.

Wirklich interessant wird „RIFT“ aber vor allem dank seines unglaublich reichhaltigen Klassensystems. Hier punktet Trion Worlds mit einigen, wirklich vielversprechenden, Erweiterungen der etablierten Genrestandards. Das so genannte “Aszendenten-System” ermöglicht den Spielern nämlich im Verlauf der Charakterentwicklung, zwischen vier Archetypen, mit jeweils sechs Klassen auszuwählen.

Doch damit nicht genug: Der Spieler übernimmt in „RIFT“ die Rolle eines bereits verstorbenen Helden – genauer gesagt, seiner Seele – die nach dem Tod  des Helden (in einem vergangenen Krieg) nun wieder auferstanden ist, um sich den Lebenden im Kampf gegen die finsteren Truppen von „Regulos“ anzuschließen. Durch dieses Storyelement kann Trion Worlds das Klassensystem mit – im MMORPG Genre – bisher unerreichter Flexibilität und taktischer Tiefe ausstatten, denn zusätzlich zu den level-gebundenen „Seelen Entscheidungen“ (das sind Spezialisierungen der Klassen), kann man in „RIFT“ auch ganz spontan zwischen seine Talent-Specs hin und her wechseln.

Auf der Grundlage der genreüblichen Archetypen (Schurke, Krieger, Magier und Priester) ergeben sich mittels der „Seelenbäume“ enorm vielen Kombinationsmöglichkeiten und ein taktisch vielschichtiges Gameplay. Wer sich schon mal einen Überblick über das umfassende Klassensystem von „RIFT“ verschaffen möchte, kann dies anhand eines Talentplaners tun.

Ein genauer Releasetermin für das sehr interessante MMORPG „RIFT“ steht bisher noch nicht fest. Der gute Verlauf der bisherigen Betas lässt aber vermuten, dass sich das Online-Rollenspiel mit großen Schritten seiner Fertigstellung nähert.

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