Risen 2 – Gamescom Kurzcheck

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Dichtes Gedränge an den Hands-on-Stationen von “Risen 2“. Auch wir wollen wissen, wie sich Pyranha-Bytes Piratenmär spielt. Doch bevor wir uns in karibische Vergnügungen stürzen, wartet Björn Pankratz, seines Zeichens Project Director bei “Risen 2″ noch darauf, von uns erbarmungslos interviewt zu werden. Also Augenklappe aufgesetzt, Holzbein angeschraubt und die Schrotflinte ausgepackt.

Der Tatendrang ist dem namenlosen Helden förmlich ins verwegene Gesicht geschrieben. Zusammen mit der Piratenbraut Patty stehen wir halbnackt am Strand. Viel machen wir mit unseren zerrissenen Leibchen zwar noch nicht her, aber das muss ja nicht so bleiben. Wir nehmen Kurs auf die idyllische Siedlung, die unweit der Meeresbrandung darauf wartet, entdeckt zu werden.


Unsere Erkundungstour durch das kleine Nest erweist sich als äußerst aufschlussreich. “” sieht klasse aus! Pyranha Bytes hat sich in puncto Grafik nochmal mächtig ins Zeug gelegt. Das Südseeflair wurde vortrefflich eingefangen. Wir wollen mehr wissen und sprechen mit den Einwohnern. Die Dialoge laufen in Gothic-typischer Manier: Eine statische Kamera führt uns durch die mit rauen Umgangstönen geführten Wortwechsel. Wir haben Lust auf Neues und werfen einen Blick in das neugestaltete Inventar. Die Schrotbüchse, die dort darauf wartet benutzt zu werden, hat es uns sofort angetan. Wir rüsten das gute Stück aus und lassen das Dorf hinter uns.

Ein dichter Dschungel empfängt uns. Schon nach ein paar wunderschönen Spielweltmetern treffen wir auf beisswütigen Widerstand. Wir sind offenbar in das Jagdgebiet eines Jaguars eingedrungen und der ist darüber gar nicht erfreut. Passend animiert pirscht sich das Tier heran – bereit seine Beute zu reißen. Wir legen an. Noch fühlt sich die Verwendung von Schusswaffen in “Risen 2″ etwas ungewohnt an. Doch wir haben keine Zeit darüber nachzudecken. Ein lauter Knall hallt durch den Urwald. Wir wollen einen zweiten Schuss abgeben, doch wir müssen warten, bis sich der Cooldown-Kreis wieder gefüllt hat. Dann erlegen wir den Jaguar mit einem gezielten Schuss zwischen die Augen.

Unser Kurztrip ins Dickicht von “Risen 2″ hat uns gefallen. Der Einzug des Schießpulvers in die erwartungsgemäß überaus atmosphärische Spielwelt mag eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchen – eine willkommene Abwechslung ist er es aber allemal.

Messeeindruck: sehr gut

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Weitere Themen: Risen 2: Dark Waters Demo, Risen, gamescom 2013: Vorverkauf für 2014 hat begonnen, Deep Silver

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