NostalGIGA Folge 7 - Rollercoaster Tycoon

Tom
47
NostalGIGA - Rollercoaster Tycoon
Kein Video verpassen? Abonniere uns auf YouTube:
27.778 mal gesehen

Wenn mir das mit dem Redakteurs-Dasein irgendwann mal zu viel wird, dann weiß ich schon, wo ich anheuern werde. Als Manager eines Freizeitparks nämlich, schließlich habe ich schon genug virtuelle Erfahrung gesammelt und zahlreiche extrem erfolgreiche Parks errichtet. Wie – das ist in Wirklichkeit ganz anders? Pah! Dann zock ich eben weiter Rollercoaster Tycoon und damit Willkommen zu NostalGIGA – Folge 7!

Wie ging es los?

Meine Faszination mit Aufbauspielen entfesselte sich bereits bei Titeln wie “Sim City” oder “Sim Tower”. Wie genau ich dann aber bei “Rollercoaster Tycoon” gelandet bin und warum Bullfrogs “Theme Park” total an mir vorbei ging, tja – daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass es nicht lange gedauert hat, bis mich “Rollercoaster Tycoon” komplett in seinen Bann zog. Danach hatte ich für lange Zeit nur noch Kirmesmusik im Kopf.


Was ich geliebt habe?

“Rollercoaster Tycoon” vereinte superleichte Erlern- und Spielbarkeit mit spielerischer Tiefe. Auch wenn ich bereits nach wenigen Minuten einen Park mit Achterbahn, Karussel, Schiffsschaukel und Futterständen mein Eigen nannte, war das doch nie genug. Eine größere Achterbahn musste her, die 3000er Besuchermarke wollte geknackt werden, außerdem waren Verbesserungen an der Infrastruktur dringend nötig und die Besucher beschwerten sich bereits über unsaubere Wege, also war auch neues Personal dringend notwendig. Es gab einfach immer etwas zu tun und zwischendurch hatte ich sogar Spaß daran, einfach nur zuzusehen – das Gewusel hatte unglaublichen Charme.

Was ich gehasst habe?

Der Bau von Wegen oder Achterbahnen war teilweise ein Graus. Die Bedienung des Editors war dabei gar nicht mal unkomfortabel, es kam allerdings oft dazu, dass man schlichtweg Abstände und Höhen nicht richtig abschätzen konnte. Das lag vor allem an der Iso-Perspektive, die sich nur in vier Richtungen drehen ließ. Oft waren andere Objekte im Weg und man musste Rumprobieren, bis das Ganze endlich so aussah, wie es aussehen sollte. Es war eine Wissenschaft für sich und komplizierter als es sein sollte.

FunFact:

Ich hasse echte Freizeitparks. Auch wenn mich der Bau und das Management eines digitalen Vergnügungsparks fasziniert, so meide ich doch die realen Gegenstücke tunlichst. In Achterbahnen wird mir übel und den Geruch von Zuckerwatte kann ich nicht ausstehen. “Rollercoaster Tycoon” spiele ich trotzdem gern.

Das Erbe:

“Rollercoaster Tycoon” war der Durchbruch für Spieleentwickler Chris Sawyer Über fünf Millionen Mal verkaufte sich das Aufbauspiel, da war ein Nachfolger nur eine Frage der Zeit. Teil 2 erschien drei Jahre nach dem erstern “Rollercoaster Tycoon” im Oktober 2002, ein dritter Teil folgte im November 2004, bei dem Sawyer aber nur beratend zur Seite stand. Seitdem ist es nicht nur still um die -Reihe, sondern scheinbar auch um das gesamte Aufbau-Genre geworden.

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz