Virtueller Diebstahl - Erste Verurteilung in den Niederlanden

Leserbeitrag
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(Daniel S.) Wie oft ist uns das schon passiert? Man spielt zu zweit eine Runde “Baldur’s Gate” und ein Gegner lässt eine starke Waffe, einen total wichtigen Gegenstand oder einfach einen dringend benötigten Heiltrank fallen – natürlich nur ein einziges Mal – und schon beginnt der Zoff um das heissbegehrte, virtuelle Objekt.

So berichtet Yahoo.com von eben solch einem Vorfall in den Niederlanden, bei dem in dem Kinder-MMORPG “RuneScape” nun zwei Jungen (14 und 15) wegen Raub an einem 13-jährigen verurteilt worden sind. Die Jungen sollen den 13-jährigen mit Schlägen, Tritten und dem Bedrohen mit Messern dazu gezwungen haben, ein “virtuelles Amulett” und eine “virtuelle Maske” abzugeben.

Das zuständige Gericht sagte dazu: “Diese virtuellen Güter sind auch Güter, sodass ein Raub stattgefunden hat.” Eine sehr interessante Debatte, die zu beobachten bleibt.

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