Silent Hill: Homecoming - Was schlürft da im Nebel?

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(Cpt. Kowski/ Dennis) Dunkle, blutverschmierte Räume, verstörte Krankenschwestern, mysteriöses Rauschen und ganz viel Horror. Das sind die Markenzeichen von Silent Hill. Heute zeigen wir Euch in einer halbstündigen Ausgabe von GIGA GAMES den neusten Grusel-Titels von Konami.

Silent Hill: Homecoming - Was schlürft da im Nebel?

Nachdem “Silent Hill 4: The Room” von der Fachpresse nicht gerade in den höchsten Tönen gelobt wurde, sind jetzt die westlichen Entwicklerstudios “Foundation 9″ und “Double Helix” für die Produktion zuständig. In den USA erschien das Spiel bereits am 30. September und wird in Europa genau einen Monat später am 30. Oktober veröffentlicht. Doch freut Euch nicht zu früh: Für Deutschland und Australien werden entschärfte Versionen angefertigt. Silent Hill: Homecoming erhielt von der Prüfstelle kein Freigabe. Um einer Indizierung aus dem Weg zu gehen, wurde der Release auf den Februar 2009 verlegt.

Klingt nach einem Horror Spiel der Extraklasse. Und genau darauf könnt Ihr Euch gefasst machen. Ihr schlüpft in die Rolle des Kriegsveteranen Alex Shepard, der sich gerade von einer Kriegsverletzung in einem Militärkrankenhaus erholt. Als ihn die Vorahnung beschleicht, sein kleiner Bruder Joshua könnte in Schwierigkeiten stecken, kehrt er in seine Heimatstadt Shepherd’s Glen zurück, um nach dem Rechten zu sehen. Er findet seine Mutter in einem katatonischen Zustand vor, doch von Joshua und seinem Vater fehlt jede Spur. Außerdem ist da noch dieser ungewöhnlich dichte Nebel in der Stadt.

Fans der Serie wissen sofort, dass nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht. Und spätestens wenn die ersten verstört aussehenden Krankenschwestern über dem Bildschirm torkeln, geht dem geneigten “Silent Hill”-Fan das Herz auf und dem Protagonisten das Herz in die Hose. Aber Alex Shepard weiß sich dank seiner Vergangenheit als Soldat zu Wehr zu setzen: Das angestaubte Kampfsystem der vergangen Teile wurde generalüberholt. Nun könnt ihr leichte, sowie schwere Angriffe ausführen, kontern, Blocken und verehrende Kombo-Angriffe einleiten. Außerdem lockern kleine Quick-Time-Events immer wieder das Spielgeschehen auf.

Schweiß nasse Hände und schlaflose Nächte sind der Lohn des “Silent Hill” Spielers. Der direkte “Resident Evil” Konkurrent strahlt beim Spielen eine unglaublich gruselige Atmosphäre aus, die weniger durch die tolle Grafik inszeniert wird, als durch die Schatten, den Nebel, die Kamerafilter und einen Gänsehaut-Sound. Nichts ist furchtbarer, als das blutrünstige Monster schnaufenzu hören, bevor es aus dem Nebel auftaucht und Euch anspringt.

Multiple Enden runden das Gruselpaket ab. Sogar das “UFO Ende” hat es wieder in die Serie geschafft und macht Lust auf mehrfaches durchspielen… Zumindest, bis Resident Evil 5 erscheint. Überlegt Euch gut, ob Ihr Euch traut, dieses Spiel zu kaufen.

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