Silent Hill: Homecoming - Wir zocken die Grusel-Hoffnung an

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(Colin) Darauf freu ich mich seit der ersten Ankündigung: Die erste Preview-Version zum ersten Next-Gen-Silent Hill ist bei uns eingetroffen, und ich zock den potenziellen Nervenkiller natürlich direkt für Euch an.

Silent Hill: Homecoming - Wir zocken die Grusel-Hoffnung an

Auf PS3, 360 und PC geht’s diesen Herbst in Sachen Hochspannung ordentlich zur Sache. Heute lege ich mir die Version für die Sony-Konsole auf den Zahn. Die große Frage: Können die Amis von Double Helix wieder ausbügeln, was Konami selbst mit dem letzten Teil verbockt hat? So viel sei bereits jetzt gesagt: Die Chancen stehen gut.

In Sachen Story sei an dieser Stelle hingegen nichts verraten – nur soviel: Ein männlicher Protagonist irrt wieder mal durch die Straßen (und Gebäude) von Satans liebstem Ferienparadies. Klar, das kennt man. Dunkle Korridore, Taschenlampe, Radio und mordlüsterne Krankenschwestern natürlich auch. Neu auf Next-Gen-Konsolen ist unter anderem das Ausweichsystem. Auf Knopfdruck taucht unser Held automatisch unter feindlichen Messerschwingern durch oder macht einen Ausfallschritt zur Seite – je nach Angriffsituation. Auch die Kamera lässt sich in der Vorabversion besser handhaben als früher.

Der Schauplatz unser Vorabversion kommt Kennern bekannt vor: Es geht – mal wieder – ins Krankenhaus, ein schauriger Standardort in JEDEM “Silent Hill”. Und krank möchte man hier sicher nicht werden. Abgerissene Untersuchungszimmer, verrostete Operationsbestecke und Brackwasserpfützen überall – pfui! Kriegsveteran Alex Shepard ist dennoch hier – und er ist nicht allein. Seinen kleinen Bruder Josh hat’s ebenfalls ins Krankenhaus verschlagen. Wieso, weshalb und warum weiß kein Mensch. Doch spätestens als die erste gesichtslose Horrorschwester auf uns zu torkelt, ist klar: Wir sind nicht willkommen.

Per Schultertaste visieren wir die alte Schreckschraube an und ziehen Ihr mit X- bzw. Quadrat-Taste leichte bzw. schwere Messerhiebe durch die Visage. Wer clever die Standardattacken wechselt, vollbringt wirksame Combos. Und wenn die miesgelaunte Mirabelle doch mal zum Zug kommt, dann hilft, wie oben bereits geschrieben, schnelles
Ausweichen per Kreis-Button. Wollt Ihr einer Auseinandersetzung aus dem Weg gehen, dann schaltet Taschenlampe und Radio aus – mit etwas Glück bemerken Euch die kranken Schwestern nicht!

Damit’s auch in Sachen Spannung an frühere Erfolge anknüpfen kann, werkelt wieder mal Serien-Großmeister Akira Yamaoka an einem schaurig-schrägen Soundtrack. Denn Ihr wisst ja: Nur im Dunkeln, allein und mit laut aufgedrehter Stereoanlage oder wahlweise Kopfhörern schockt auch “Homecoming” wieder heftigst. Sieht also ganz so aus, als seien die miesen Zeiten von “Silent Hill 4: The Room” passé. Mehr Eindrücke aus der Hölle gibt’s ab 23:45h.

Wer vom Spiel nicht genug bekommen kann, findet die mit Abstand erschreckensten Bilder in der Fotostory!

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