Tja, da ich aber eben mehr gezockt als gelernt habe, sitze ich nun vor der heimischen Wii und probiere mich als virtueller Dirigent in Sachen Städtebau. Denn anders kann man “Sim City Creators” nicht beschreiben. Mit Nunchuk und Wiimote sitze ich also vor dem PC und probiere eine effiziente Infrastruktur aufzubauen – was alles andere als gut funktioniert.
Die Regeln von “Sim City” dürften eigentlich allen klar sein: Man ist Bürgermeister seiner Stadt und baut – angefangen bei Wohnsiedlungen über Bürogebäude bis hin zu Polizeistationen – alles, was eine Stadt eben so braucht. Sogar um die Wasser- und Stromversorgung müsst Ihr Euch kümmern. Fast nichts hat sich also verändert bei “Sim City”. An sich ist das ja auch nicht schlimm, denn das Spielprinzip macht ja einfach Spaß. Aber auch nur dann, wenn man nach stundenlangem Spielen auch eine schöne Stadt vorweisen kann.
Ob es an meiner wackeligen Hand oder doch der Wiimote liegt, weiß ich leider nicht. Aber ein New York werde ich sicherlich niemals nachbauen können. Meine Strassen sind mehr schief als gerade, und die Strommasten werden auch jeden Moment einknicken. Denn man malt, wie auch nicht anders erwartet, seine kompletten Gebäude und Strassen mit der Wiimote auf den Fernseher.
Dass das nicht immer so funktioniert, wie man will, ist unvermeidbar. Davon abgesehen ist die Wii-Version von “Sim City “gespickt mit allerlei Kleinigkeiten, die gerade den jüngeren Spielern Spaß bereiten sollen. Zum Beispiel habt Ihr Mitarbeiter, die Euch im Finanzwesen und der Ökologie Eurer Stadt helfen sollen. Auch ein Rundflug über die Stadt verspricht Spaß. Zu guter Letzt gibt es neben dem obligatorischen freien Spiel auch diverse Missionen.
Vorgefertigte Städte müssen verbessert werden oder vor Naturkatastrophen geschützt werden. “Sim City Creators” ist eigentlich eine sehr schöne Umsetzung für die Wii. Jedoch hapert es noch an der Steuerung. Wenn ihr also wirklich fit seid im Umgang mit Wiimote und Nunchuck, greift gerne zu. Alle anderen sollten vielleicht auf die Wimote Plus warten, damit der Städtebau nicht im kompletten Chaos versinkt. Wenn’s mal funktioniert…
