Beat'em-Up - Soul Calibur IV im Review!

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(Maxi) Die Soul Calibur-Reihe ist seit dem ersten Teil Soul Edge, der im Jahre 1995 für PlayStation 1 und in den Spielhallen erschien, ein fester Bestandteil des Beatem-Up-Genres. Seit nun über 13 Jahren kämpft der Namco-Titel mit anderen Spielen wie Tekken, Dead or Alive und Virtua Fighter um den Thron des besten Prügelspiels. Ob der vierte Teil der Dynastie gerecht wird, erfahrt ihr hier im Test!

Beat'em-Up - Soul Calibur IV im Review!

Ein Punkt in dem sich “Soul Calibur” zu den anderen Prüglern immer unterscheidet, ist die Geschichte um die sich die Kämpfe drehen. Die Story spielt in einem mittelalterlichen Europa, in dem zwei magische Schwerter existieren. Das heilige Schwert Soul Calibur, das momentan durch den Ritter Siegfried geführt wird und das dunkle Pendant Soul Edge, das ein böser Geist namens Nightmare besitzt. Oder eher umgekehrt, das Schwert besitzt den Geist.

Denn beide Schwerter besitzen eine eigene Seele, die den Träger dazu motiviert das jeweilige Gegenstück zu zerstören. Während Soul Calibur den Besitzer lediglich in seinen guten Absichten bestärkt, zwingt Soul Edge dessen Wirt seinen eigenen Willen auf. Aber wieso gibt es diese beiden Schwerter? Wie sind sie entstanden? Und wie ticken ihre Besitzer? Alle diese Fragen werden im Spiel durch das “Museum” beantwortet, einem Menü, das noch einmal aufführt in welcher Beziehung die einzelnen Kämpfer zu den beiden Schwerten stehen.

Komischerweise wird diese starke Hintergrundgeschichte im Spiel selbst nicht wirklich genutzt. Der grandiose “Edge Master”-Modus, welcher dazu diente die Geschichte der Charaktere zu erklären und als bester Modus der vergangenen Teilen galt, wurde entfernt und auf zwei andere Modi aufgeteilt: Der Geschichtsmodus und der Schicksalsturm. Ersterer spricht für sich. Man sucht sich einen der 30 Kämpfer aus und bestreitet dessen Geschichte die durch zu lange Textpassagen und kleinen Storysequenzen erzählt wird.

Im zweiten Modus kämpft man sich durch die Stockwerke des Schicksalturms hindurch, die durch einzelne Abschnitte symbolisiert werden. In beiden Modi werden manchmal auch Tag-Team-Battle verlangt. Das System stellt euch einen zweiten Kämpfer zur Seite, oder ihr sucht euch euren Helfer direkt selbst aus. Das Wechseln zwischen den beiden Kämpfern ist in Multiplayer-Partien notwendig, denn dadurch werden richtig interessante Kombos entfesselt. Allerdings nur wenn man die Charaktere sehr gut beherrscht. Außerdem gibt es noch den klassischen Arcade-Modus in dem man sich mit einem beliebigen Charakter durch acht Stages kämpft und zum Schluss Gold kassiert, mit dem man sich im brandneuen Charakter-Editor neue Waffen und Kleidungsstücke kaufen kann.

In diesen beiden Modi kommen auch Spezialfähigkeiten zum Einsatz wie zum Beispiel “Unsichtbarkeit”, “Erhöter Schaden” oder “Abwehrbrecher”. Allerdings werden diese Extras nur sehr selten bis gar nicht von der KI eingesetzt.

Weitere Themen: Namco Bandai Games

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