Spec Ops - The Line: "Gewalt in Videospielen muss Leute beeinflussen"

Maurice Urban
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Besonders im Genre der Kriegsshooter sind Szenen von sinnloser Gewalt so gut wie nicht mehr wegzudenken. Auch bei Spec Ops: The Line wird man einige unangenehme Sachen zu Gesicht bekommen, ohne jedoch mit sinnlosen Schockelementen überflutet zu werden.

Spec Ops - The Line: "Gewalt in Videospielen muss Leute beeinflussen"

Zumindest behauptet dies Walt Williams, einer der Autoren des Spiels. Ihm zufolge wird auch in mit Gewaltszenen gearbeitet, um den Spieler emotional zu binden. Williams stellt hierbei allerdings klare Regeln auf und meint, dass Videospiele die Leute beeinflussen müssen, um als Kunstform zu gelten.

“Das Letzte, das wir sein wollen, ist ausbeuterisch. Denn was man dann tut, ist einfach nur noch kindisch”, so Williams gegenüber CVG. “Seit Jahren sagen wir in der Spieleindustrie ‘Wir sind Kunst! Respektiert unsere Kunst!’, aber sobald die ganze Gewaltdebatte beginnt, heißt es plötzlich ‘Ach, Gewaltspiele beeinflussen die Leute nicht’. Ich sage nicht, dass gewalttätige Spiele Menschen gewalttätig machen. Aber man kann nicht behaupten, dass wir eine Kunstform sind, gleichzeitig aber überhaupt keinen Einfluss haben. Kunst muss beeinflussend sein.”

Wie man dieses Ziel bei Spec Ops: The Line umsetzt, werden wir spätestens beim Release des Shooters am 29. Juni wissen. Das Spiel von Yager Development spielt in einem von Wüstenstürmen zerstörten Dubai und soll die Spieler in der Rolle von Captain Martin Walker unter anderem mit Moralentscheidungen vor schwierige Aufgaben stellen.

Quelle: CVG

Weitere Themen: Spec Ops: The Line Demo, Spec Ops: The Line PC-Demo, 2K Games

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