Star Wars Battlefront 2: Gewinn soll nicht durch fehlende Mikrotransaktionen beeinflusst werden

Marvin Fuhrmann

Electronic Arts hat nach dem Shitstorm gegen Star Wars Battlefront 2 eine Nachricht an die Investoren des Unternehmens gesandt. Daraus geht hervor, dass der Wegfall von Mikrotransaktionen keine Auswirkungen auf den Gewinn haben soll. Doch wie ist dies überhaupt möglich?

So klasse sieht der Singleplayer von Battlefront 2 aus: 

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Star Wars Battlefront 2 - Launch Trailer

Der Shitstorm rund um Star Wars Battlefront 2 ist in den letzten Tagen immer weiter eskaliert. Nachdem die Spieler aufgrund der Lootboxen und Mikrotransaktionen auf die Barrikaden gegangen sind, mussten die Entwickler schließlich einen vorläufigen Schlussstrich ziehen. Die Mini-DLCs werden zunächst aus dem Shooter entfernt. Das dürfte sich auch auf den Gewinn auswirken, den Star Wars Battlefront 2 erzielt. Zumindest war das bislang die logische Folge. Doch in einem Statement von EA  an die Investoren (via SegmentNext) lässt sich anderes lesen.

Vorerst alle Mikrotransaktionen entfernt

Am 16. November 2017 hat EA in einem Blog auf der eigenen Website angekündigt, dass alle Ingame-Käufe von Star Wars Battlefront 2 bis auf weiteres abgeschaltet werden. Es wird erwartet, dass diese Änderung keine großen Auswirkungen auf das Fiskaljahr 2018 von EA haben wird.

Wie genau dies möglich ist, lässt sich aktuell nur spekulieren. Möglicherweise hat EA schon jetzt einen Weg gefunden, um den Verlust der Mikrotransaktionen von Star Wars Battlefront 2 auszugleichen. Oder diese waren von Anfang an nicht so hoch berechnet, dass sie einen signifikanten Teil des Gewinns ausgemacht haben. Ob sich Star Wars Battlefront 2 nach all den Tumulten noch gut verkauft, wird sich wohl erst in ein paar Monaten so richtig zeigen.

Weitere Themen: Star Wars, E3 2017, Electronic Arts

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