In der zweiten Hälfte des letzten Jahres haben Entwickler Turbine das Geschäftsmodell ihres Online-Rollenspiels vom Abo- auf ein Free-to-Play-Modell umgestellt. Dieser Umschwung erwies sich als außerordentlich gute Idee, konnten Turbin doch den Umsatz mit „Der Herr der Rine Online“ seit der Umstellung auf das Free-to-Play-Modell verdreifachen.

Über eine Million Konten sollen seit dem Modellwechsel erstellt worden sein, damit hat sich die aktive Spielerbasis vervierfacht. Nachdem „Der Herr der Ringe Online“ mit seinem F2P-Modell Erfolge erzielen konnte, wechselten viele andere Online-Rollenspiele nach. So sind inzwischen etwa auch „Champions Online“ von Cryptic und „Pirates of the Burning Sea“ von Flying Labs Software für lau spielbar.

Bei diesen F2P-Spielen ist der Einstieg kostenlos, meist werden gegen Geld spezielle Gegenstände angeboten, im Fall von „Der Herr der Ringe Online“ sogar Quests. Eines der erfolgreichsten Free-to-Play-Spiele in Deutschland ist Frogsters „Runes of Magic“. Zukünftige Online-Rollenspiele setzen vermehrt auf das bewährte Modell, wobei auch die Zahlung auf Abo-Basis nach wie vor Anwendung findet – etwa in „Star Wars: The Old Republic“.

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