Star Wars - The Old Republic Test - Überzeugt der Genre-Hoffnungsträger?

David Hain
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Die Macht wird endlich mit uns sein. Heute startet Star Wars: The Old Republic, der vermeintlich größte Konkurrent, den Blizzard je fürchten musste. Und das Warten hat sich gelohnt: Neben extremen Warteschlangen (von bis zu mehreren Stunden) könnt ihr euch auf den wahrscheinlich rundesten Start aller MMOs freuen. Man merkt “The Old Republic” seine lange Entwicklungszeit an – und zwar in vielerlei Hinsicht.

Star Wars - The Old Republic Test - Überzeugt der Genre-Hoffnungsträger?

Zum einen wäre da die schiere Fülle an Inhalten: So berstend voll mit Instanzen, Features und coolen Kleinigkeiten war bisher noch kein MMO direkt zum Start. Man muss aber auch anmerken: Mit dem ganz großen Konkurrenten World of Warcraft kann “The Old Republic” noch nicht ganz mithalten. Allerdings hat das nun mal auch einen sieben Jahre großen Erfahrungsvorsprung. Was genau wir bisher in unseren ersten Spieltagen zu lieben und hassen gelernt haben, erklären wir euch in unserem Vorab-Test.

Das gefällt uns bisher sehr gut:

- Die Geschichte: Logisch, das Hauptargument für “The Old Republic” ist dann auch der größte Pluspunkt. Jeder einzelne Dialog ist vertont und wird als CutScene inszeniert, wenn auch nicht wirklich zeitgemäß. Dafür ist der Grad der Interaktion völlig neuartig; flirten, pöbeln, töten, manipulieren – das Wechselspiel zwischen NPC und Spieler war nie schöner. Außerdem gibt es für jeden Charakter eine individuell auf ihn zugeschnittene Quest.

- Die Atmosphäre: “The Old Republic” hatte uns ab dem ersten Moment, als die legendäre Star Wars-Musik von John Williams einsetzte. Der Wiederkennungswert der Weltraumoper ist nach wie vor unerreicht und wird hier wundervoll transportiert.

- Die Klassen: Von den acht Grundklassen spielen sich die je vier Vertreter des Imperiums und der Republic nahezu identisch – das ist arm! Allerdings gibt es für jede Klasse zwei Spezialisierungen und davon spielen sich tatsächlich alle sehr rund und spaßig. Vor allem die Schwertschwinger.

- Die Begleiter: Das Begleitersystem ist großartig und neben der Quest-CutScenes die beste Neuerung im MMO-Genre. In Gesprächen werden wir an unseren Begleiter gebunden, lernen ihn mögen, machen ihm Geschenke, rüsten ihn aus. Und das Beste: Der treue Helfer farmt sogar für uns!

- Entscheidungen: Typisch für Bioware, untypisch für ein MMO – die Entscheidungen. Die müssen wir immer wieder treffen, was dann tatsächlich auch den Spielverlauf ändert. Mal sprechen uns später NPCs auf unsere Taten an, mal ändern sich z.B. in Flashpoints ganze Questverläufe, inklusive neuer Bosse.

- Die Datacrons: Was für eine coole Idee. Überall in der Spielwelt hat Bioware kleine leuchtende Boxen versteckt, die – einmal draufgeklickt – die Attribute dauerhaft steigern. Da es keinerlei Hinweise gibt, sind die Datacrons also nicht leicht zu finden. Da durchtreift man die Spielwelt gleich doppelt so gern.

- Der Sound: Wenn die Lichtschwerter zischen, die Blaster feuern und die Schiffsmotoren dröhnen, dann tun sie das mit einem Druck, als säßen wir gerade in einem Kinosaal. Ganz klar: Neuer MMO-Standard!

Weitere Themen: Star Wars, BioWare

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