StarCraft: Koreanischer Turnierspieler nach Trunkenheit im Stream gebannt

Luis Kümmeler

Der StarCraft-Spieler und Streamer Yum „Sea“ Bo Sung darf nicht länger am südkoreanischen StarCraft-Turnier „Afreeca Starleague Season 4“ teilnehmen, weil ihm vorgeworfen wird, eine Frau während eines Livestreams in trunkenem Zustand sexuell belästigt zu haben. In einer Stellungnahme hat sich Bo Sung zu den Vorwürfen geäußert und diese zurückgewiesen.

2.814
StarCraft Remastered - Ankündigungstrailer

Der Trailer zu StarCraft Remastered

Yum „Sea“ Bo Sung ist ein beliebter StarCraft-Spieler und Streamer – am südkoreanischen StarCraft-Turnier „Afreeca Starleague Season 4“ soll er aber nicht mehr teilnehmen dürfen, wie Kotaku berichtet. Der Grund: Bo Sung soll eine Frau während einer Live-Übertragung sexuell belästigt und körperlich angegangen haben. Dabei stand er angeblich unter dem Einfluss von Alkohol. Diverse Kurzclips auf Ygosu.com zeigen Szenen aus besagtem Livestream.

Unsere Bildergalerie gibt dir einen Eindruck von StarCraft 2

StarCraft 2: Aus diesen Gründen freuen wir uns auf Legacy of the Void

Auf seiner Facebook-Seite hat Bo Sung eine Stellungnahme zu dem Vorfall veröffentlicht, die der Reddit-Nutzer SNM-Prist ins Englische übersetzt hat. In seiner Erklärung gibt Bo Sung vor, gut mit der betroffenen Frau befreundet zu sein. Es sei das Konzept des Streams gewesen, sie wiederholt, flirthaft zu berühren und dafür geboxt zu werden. Die Atmosphäre sei durchgehend gut gewesen.

StarCraft 2: Sparringspartner für eine KI

„Ich sage nicht, dass ich nichts falsch gemacht habe. Ich trinke viel und ich habe viele fragwürdige Dinge im Stream gemacht, bei denen sich meine Zuschauer unwohl gefühlt haben. Allerdings (…) habe ich nie jemanden sexuell belästigt oder körperlich angegangen“, beteuert Bo Sung. Seinen Ausschluss aus dem Starcraft-Turnier empfindet er als unfair. Gegen die vermeintliche Diffamierung seiner Person möchte er mit rechtlichen Schritten vorgehen.

Weitere Themen: StarCraft 2: Wings of Liberty, StarCraft 2: Heart of the Swarm, Starcraft 2: Heart of the Swarm, Netzkultur, Blizzard Entertainment

Neue Artikel von GIGA GAMES