sc2 gc tag1 - Mein StarCraft II Erlebnis

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(cw) Nun habe ich es also auch gespielt, das Strategiespiel, welches von jedem eSportler weltweit sehnsüchtig erwartet wird. Die Games Convention hat sich somit bereits gelohnt.

sc2 gc tag1 - Mein StarCraft II Erlebnis

Zusammen mit Dennis Gehlen und Jan Lietz, unserem Producer, machten wir uns am heutigen Morgen auf den Weg, die Stände neben der riesigen ESL Intel Arena zu erkunden. Unser erstes Ziel war dabei natürlich: Blizzard!

Eines ist vollkommen klar: Kein Stand wird in den nächsten Tagen so belagert sein wie der Stand von Blizzard. Dort kann man zwei Dinge tun:

1. StarCraft II spielen
2. WoW – Wrath of the Lich spielen

Natürlich stürzten wir uns auf den angehenden Echtzeitstrategiehit. Im 2on2 mit einem weiteren Ally musste ich als Protoss gegen Dennis und Jan (beide Terraner) antreten.

Erstes Problem: Hotkeys. Build Pylon geht ja noch, aber der Sammelpunkt wird mit R gelegt, die Sonde mit E. Als jemand, der neun Jahre die deutschen Hotkeys nutzte ein echte Herausforderung. Dennoch kann ich gut expandieren, baue mir zwei Photonenkanonen davor, habe vier Berseker (Zealots – deswegen blöd, weil eine amerikanische Tastatur vor mir liegt und das Z unten links ist, wo wir Deutschen das Y finden).

Mein Ally wird schnell von den beiden Versagern mir gegenüber ausgeschaltet, denn als ich schon so weit bin wie oben beschrieben, sammelt er noch immer Mineralien mit 8-9 WBFs. Zwar kann ich die Gegner in die Flucht schlagen, aber sein Hauptgebäude fällt Sekunden zuvor, damit ist es 1vs2! This is STARCRAFT!

Ich baue erste Stalker und Immortals, teche nebenbei eine neue Basis an der Startposition meines Allies hoch und baue Stargates für Lufteinheiten. Nebenbei versuche ich die neuen Spielereien an Dennis zu testen. Mit meinem Phasenprisma fliege ich an sein Cliff und lade dort vier Stalker ab, für die ich inzwischen die Blink-Ability erforscht habe. Vom Cliff blinke ich direkt an seine Expansion runter. Der Plan ist perfekt, bis auf die Tatsache, dass Dennis dort einen Tank stehen hat, der mit den Stalkern sehr kurzen Prozess macht, die Viecher halten unglaublich wenig aus.

Ich switche also auf Immortals und baue nebenbei mein Mutterschiff. Als der erwartet große Angriff auf meine Natural Expansion kommt, fällt diese zwar zunächst, aber Mutterschiff und die ersten drei Carrier treffen zeitgleich ein und erledigen eine unglaublich große Armee. Der Planetcracker, Spezialangriff des Mutterschiffs, ist eine unheimliche Waffe und beseitigt alle Groundunits in Sekunden. Interceptoren haben eine gefühlt längere Bauzeit als in BroodWar, aber da mag ich mich irren.

Dann endet das Spiel durch ein vorher festgesetztes Zeitlimit, damit auch andere Spieler einmal randürfen. Wir ignorieren dies und starten ein zweites Spiel, allerdings bekommt ein Blizzard Mitarbeiter dies leider nach einiger Zeit mit und bittet uns höflich, das Spiel zum Ende zu bringen. Ein wenig beleidigt hören wir auf, aber als wir unsere Blicke wieder heben, haben wir plötzlich Verständnis, denn aus zehn Wartenden sind während unserer 20 Minuten plötzlich etwa 100 und mehr geworden und noch immer läuft die erste Messestunde. Ich möchte gar nicht wissen, wie es in diesem Moment am Stand von Blizzard aussieht.

Fazit bis hierhin: StarCraft II spielt sich flüssig, die Grafik ist so schön wie zweckmäßig und die Units machen Lust auf mehr. Mein Drop, Teleport in die Range eines Phasenprismas, mit Immortals an einer weiteren Expansion, hat soviel Spaß gemacht wie schon lange nichts mehr in Sachen RTS… Ich bin diesem Spiel nun endgültig verfallen.

Weitere Themen: GameCube, Games Convention, StarCraft 2 Demo, Activision Blizzard

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