Starcraft: Ghost - Die Hoffnung stirbt zuletzt

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(Max) Die aus dem Echtzeit-Strategiespiel "Starcraft" bekannte Terraner-Einheit "Ghost" sollte ein eigenes Spiel bekommen. So war jedenfalls der Plan der Kult-Spieleschmiede Blizzard. Die Arbeiten an "Starcraft: Ghost" verliefen nicht immer reibungslos, doch mit dem im März 2006 überraschenden Aus, hatte trotzdem niemand gerechnet. Nun keimen neue Hoffnungen auf.

Starcraft: Ghost - Die Hoffnung stirbt zuletzt

Es sollte ein Action-Adventure der Superlative werden. Ein Stealth-Shooter, angesiedelt im “StarCraft” Universum. Die Rede ist von “Starcraft: Ghost”, dem im Jahr 2002 angekündigten Action-Titel aus dem Hause Blizzard. Damals konnte noch niemand ahnen, dass das viel versprechende Spiel niemals das Licht der Welt erblickt. 2006 wurde “Starcraft: Ghost” offiziell auf Eis gelegt. Grund: Die harten Qualitätsstandards von Blizzard. Für die Schneestürmer keine einfache Entscheidung, schließlich arbeitete man ganze vier Jahre an dem Projekt. Die Hoffnung, das unvollendete Werk jemals zu beenden, besteht noch immer. Auch von Seite der Spieleschmiede.

Blizzard’s Lead Designer Rob Pardo äußerte sich auf dem Hollywood and Games Summit über die mögliche Fortsetzung der Arbeiten an “Starcraft: Ghost”: (…) Ich glaube noch immer an das Spiel und an die Charaktere, aber wir konnten den Titel nicht auf den Level bringen, den wir angestrebt hatten. (…) Wir hoffen eines Tages darauf wieder zurückzukommen.

Bisher wagte sich Blizzard nur an Fortsetzungen bekannter Marken. “Starcraft: Ghost” sollte aus dieser Schiene ausbrechen und dem Action-Adventure-Genre neue Impulse verschaffen. Das vorgeführte Material sah vor der Stilllegung des Projektes äußerst viel versprechend aus, obwohl die Grafik seinerzeit nicht vollends überzeugen konnte.

Weitere Themen: StarCraft 2 Demo, Activision Blizzard

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