StarCraft II - Single Player

Leserbeitrag
13

(cw) Während die Turniere auf der Games Convention sich ihrem Ende nähern oder schon beendet sind, zieht es mich immer wieder zu einem Stand, der eigentlich sehr schlicht und unauffällig ist. Einzig die Menschenmassen lassen auf etwas Besonderes schließen.

StarCraft II - Single Player

Über den Multiplayermodus von StarCraft II habe ich euch bereits berichtet, aber weil Blizzards Developer und Artists so unglaublich coole Typen sind, durften Uli und ich am gestrigen Tag sogar einen Blick in den Singleplayermodus werfen. Zwar gibt es am Stand täglich eine Präsentation desselben, aber wir konnten sogar selbst einmal Hand an die Maus legen und uns alleine gegen den Computer schlagen, wobei wir es natürlich auch mit der KI zu tun bekamen.

Zunächst zum Modus an sich. Verwerft die Gedanken einer linearen Kampagne, wie ihr sie noch aus StarCraft:BroodWar oder auch WarCraft III kennt. StarCraft II führt euch in der Terranerkampagne an Bord eines Schlachtschiffes. Auf der Brücke erlebt man dabei Dialoge zwischen bekannten Personen wie zum Beispiel Jim Raynor oder dem neu eingeführten Tychus Findlay, die einen in die Story eintauchen lassen. Dabei besteht das Schlachtschiff nicht nur aus dem Deck, ihr könnt auch anderen Orten einen Besuch abstatten. Mein Vorschlag wäre da die Bar. Es muss hier aber nicht unbedingt etwas passieren, das Spiel lässt euch dennoch diese Freiheiten.

Aus einem Menü heraus kann man nun Informationen über verschiedene Planeten im umkämpften StarCraft II Universum aufrufen. Auf einigen Planeten gibt es natürlich auch etwas zu tun. Akzeptiert man eine Mission geht es los mit der eigentlichen Arbeit. Das öfter mehrere Missionen zugleich offen stehen und ein Erfolg wieder andere Aufträge ergibt zeigt bereits, dass es eine Menge Wege geben wird eine Kampagne zu beenden.

Im Spiel angelangt gibt es noch einmal den genauen Auftrag und eine kleine Kamerafahrt über die Karte zeigt mir meine Primärziele. Ich starte mit einer halbwegs ausgebauten Basis und muss die Karte säubern. Nicht sonderlich kreativ, aber zu diesem Zeitpunkt ist das wohl selbstverständlich. Der Timer tickt dabei gnadenlos und ich merke schnell, dass diese Demo nicht dazu bestimmt ist gewonnen zu werden. Mit einigen Angriffen schaffe ich es zwar eine von drei Basen zu zerstören, aber der Einheitenmix des Computers ist zu aufwändig zu kontern – die Zeit läuft mir davon.

Zur KI ist leider nicht viel zu sagen. Immer wieder kommen kleine Truppen in meine Basis gelaufen, die aber offensichtlich per Trigger erstellt und losgeschickt werden. Es handelt sich also um feste Events und nicht um eine Eigenleistung des Computers. In der Basis stehen zudem einige Units an ihrem Platz, und warten darauf beschossen zu werden. Eine wirkliche Reaktion sehe ich bei meinen Angriffen nicht, es werden nur die Units zur Verteidigung genommen, die der Computer in unmittelbarer Nähe hat. Hier liegt wohl noch einige Arbeit vor den Entwicklern.

Ach, und ich habe einen tollen StarCraft II Aufkleber bekommen! ;)

Weitere Themen: StarCraft 2 Demo, Activision Blizzard

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz