Strange Brigade in der Vorschau: Abgehen wie ein Ägypter

Sandro Kreitlow

Rebellion Games ist vor allem für die Sniper Elite-Reihe bekannt. Zur Historie des britischen Entwicklerstudios zählt jedoch auch die Zombie Army-Trilogie. Auch in ihrem neuesten Titel Strange Brigade kämpfst du gegen Untote, allerdings wahlweise sogar zu viert. Wie viel Spaß bietet das gemeinsame Metzel-Abenteuer gegen mythische Wesen?

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Strange Brigade: Ankündigungstrailer

Es sind die 1930er Jahre, als die Strange Brigade-Organisation im Auftrag des britischen Imperiums Schätze, Ruinen und ihre Geheimnisse freilegen. Als einer von vier verwegenen Forschern, die jeweils mit eigenen Waffen, Tricks und übermenschlichen Kräften ausgestattet sind, wird diese uralte Welt erkundet. Schon bald wird klar, dass dort das Übernatürliche lauert und dieser geheimnisvolle Ort voller Gefahren steckt.

Die Mumie kehrt zurück

Die Präsentation erinnert schnell an Indiana Jones oder Uncharted. Kein Wunder, schließlich ist die Aufmachung auch hier inspiriert von alten Samstag-Nachmittag-Abenteuerserien. So erklärt dir auch ein Erzähler, in welcher Situation sich dein Charakter befindet. Diese sind aufgeteilt in vier Klassen:

  • Wayfinder
  • Engineer
  • Scholar
  • Soldier

Bildergalerie Klassen in Strange Brigade

Per In-Game-Gold, das beim Besiegen der Gegner gewonnen wird, kannst du die Waffen an Werkbänken verbessern oder gegen andere Waffen austauschen. Die Klassen können zwar alle die gleichen Waffen nutzen, allerdings besitzt jede von ihnen einzigartige Tribute und einen eigenen Spezialangriff. Bei Schaden, den du Feinden zufügst, füllt sich die Amulett-Anzeige in bis zu vier Stufen auf. Wenn sich die Anzeige füllt, wird solange mehr Schaden ausgeteilt, bis du selbst verletzt wirst. Der Spezialangriff wird ausgeführt, wenn die Anzeige vollständig aufgefüllt ist.

Diese Spezialangriffe sind notwendig, um gegen die grässliche Armee aus mythologischen Monstern, die von einer wiederbelebten ägyptischen Königin entfesselt wurde, zu bestehen. Neben den langsamen Mumien stellen sich dir dabei auch schnelle Assassinen in Rüstungen sowie mächtige Priester-Mumien und Fernkämpfer mit brennenden Speeren in den Weg.

Meister der Fallen

Die Welt wirkt zwar offen, ist aber doch sehr geradlinig. Willst du vorankommen, musst du Hindernisse in Form von Rätseln oder mythischen Tierkreaturen als Bossgegner überwinden. In der Anspieldemo gilt es beispielsweise, Symbole in der richtigen Reihenfolge abzuschießen.

An anderer Stelle hat es ein bullenartiges Wesen aus der ägyptischen Mythologie auf die Strange Brigade abgesehen. Um ihn und die hohe Anzahl der anderen Feinde zu besiegen, reichen weder Waffen, noch Spezialattacken. Hier gilt es, die Fallen in der Umgebung zu nutzen, die per Schuss an die jeweilige Stelle aktiviert werden. Dadurch kommen nicht nur Flammen aus dem Boden, sondern auch Speere. Rotationsklingen säbeln durch die Gegner-Massen, doch Achtung: Steht die Strange Brigade selbst im Umfeld der Fallen, können die Mitglieder auch verletzt oder gar getötet werden.

giphy

Mit Strange Brigade wagt sich Rebellion an ein interessantes Setting. Die Umgebung ist schön gestaltet, allerdings könnte nach einigen Stunden die Abwechslung in Art- und Gegner-Design fehlen. In der Kampagne geht es allerdings entlang des Nil-Deltas, das zumindest dem Trailer nach einiges an Vielseitigkeit zu bieten hat. Die hauseigene Asura-Engine weiß in den ersten Minuten zu überzeugen.

Inwiefern der kooperative Multiplayer-Part funktioniert, bleibt abzuwarten. Da die Entwickler von Rebellion dank der Sniper Elite-Reihe jedoch wissen, wie Waffen-Gameplay zu funktionieren hat, bestehen hierbei wenig Sorgen, auch wenn die realistischen Ansätze Arcade-Shooter-Elementen weichen.

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