Algebrakadabra

Leserbeitrag
117

(Cristina/Gregor) Auch wenn der heutige Titel und der Matheunterricht in der Schule einen anderen Eindruck vermitteln, es handelt sich bei Mathematik NICHT um Zauberei. Nein, bloße Logik soll helfen vertrackte Gleichungen zu lösen und den Sinn hinter Textaufgaben zu begreifen.

Algebrakadabra

Dann muss ich an dieser Stelle feststellen, dass ich des logischen Denkens scheinbar nicht mächtig bin. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mir plötzlich einen bunten Strauß Blumen aus dem Ärmel ziehe ist um einiges größer als die, dass ich innerhalb von zehn Sekunden das Ergebnis von “7 x 8″ verkünden kann. Obwohl oder gerade weil ich genau diese Rechnung zu Beginn jeder Mathestunde in der Grundschule vor der versammelten Klasse lösen musste. Ich stehe ganz einfach auf Kriegsfuß mit Zahlen. Oder ist etwa unser deutsches Zählsystem schuld an der Misere? In jeder anderen Sprache, die mir gerade einfällt, wird bei zweistelligen Zahlen die erste Ziffer auch zuerst genannt, also “twentyone” im Englischen, “vingt-et-un” im Französischen und selbst im Griechischen (meiner zweiten Muttersprache) hält man sich daran. Nur im Deutschen heißt es “einundzwanzig”. Ist doch kein Wunder, dass ich mit zwei verschiedenen Zählarten völlig überfordert war, oder?

Was mich an der Mathematik aber vor allem so stört, ist, dass es eine komplett erfundene Wissenschaft ist. Sicherlich kann man viele Naturphänomene anhand mathematischer Formeln analysieren und zum Teil auch erklären. Aber all die mathematischen Grundsätze dazu sind komplett von irgendwelchen antiken Intellektuellen erdacht. Da fragt man sich ob man damals nicht genügend Probleme hatte und sich deshalb dringend selbst welche schaffen musste, um sie anschließend ganz kniffelig doch wieder zu lösen. DAS klingt für mich unlogisch. ;-)

Aber ja, so ganz, ganz selten können Zahlenspielchen wirklich auch Spaß machen. Vor allem, wenn man dabei nicht den Druck einer Klausur im Nacken sitzen hat. Ein gutes Beispiel dafür ist Sudoku. Sudoku greift in etwa so um sich wie schöne Herbstgrippe. Zunächst eroberten Onlineversionen des Zahlenrätsels deutsche Büros und Privathaushalte, mittlerweile füllen die Hirnzermarterer ganze Heftchen. Kein Wunder also, dass es uns mittlerweile auch gepackt hat. Zumal es Sudoku jetzt sogar in “Gamer”-freundlicher Form gibt. Vio zeigt Euch heute mal “Sudokumaniacs” und “Sudokumasters” für den DS.

Weitere Themen: GamePoint

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz