Super Meat Boy ist ein rasantes Jump&Run, dessen Wurzeln in den frühen 90ern zu liegen scheinen. Das täuscht, denn Entwickler Team Meat sorgte 2010 mit dem charmanten Titel für reichlich Furore in der Indie-Szene.

Als Meat Boy müsst ihr Bandage Girl retten – eure Freundin. Die wurde nämlich vom bösen Mr. Fetus entführt und wartet nun am Ende jeder Stage auf ihren Retter. In bester Jump&Run-Manier hüpft ihr durch die mit Todesfallen gespickten Stages, sammelt Bonusgegenstände und seid immer bedacht, eure Zukünftige zu befreien. Dabei konzentriert sich „Super Meat Boy“ auf das Wesentliche – rennen und springen – mehr kann Meat Boy nicht. Dafür bleibt der laufende Fleischklumpen an Wänden kleben und kann so waghalsige Manöver vollführen.

Die simpel gehaltene Geschichte des Spiels präsentiert sich in liebevoll gezeichneten Comic-Sequenzen, die vor Charme und Humor nur so strotzen. Schnell verfällt der geneigte Hüpfathlet dem Fleischjungen und seinem Abenteuer. Trotz reichlich Material für Frust wird man immer wieder zu „Super Meat Boy“ zurückkehren, um auch das letzte Level in der besonders schweren Darkworld-Variante zu knacken.

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