Doppelt auf die Mütze: Hulk & Super Smash Bros. Brawl

Leserbeitrag

(Colin) Anfang Juli macht Marvel-Miesepeter Hulk ein weiteres Mal die internationalen Kinoleinwände unsicher. Bereits heute treibt er bei uns sein Unwesen. Außerdem: Die Nintendo-Familie im Prügelrausch.

Wenn er sauer wird, sieht er nicht rot – sondern grün. “Der unglaubliche Hulk” gastiert demnächst im Kino, die passende Konsolenadaption darf da natürlich nicht fehlen. Überraschend: Die Versoftung orientiert sich inhaltlich an “GTA”. Wenig überraschend: Wirklich gelungen ist das Spiel nicht.

Als muskelbepackter Gigant stapft Ihr durchs virtuelle New York und freut Euch in den ersten Spielminuten über die enorme Bewegungsfreiheit. Wenn auch nicht 1:1 nachgebaut, kommt das digitale Manhatten seinem realen Vorbild nämlich ziemlich nahe. Diverse Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building oder der Hyde Park machen’s möglich.

Dank Hulks Superkräften lässt sich dabei nicht nur jedes Gebäude erklimmen, sondern auch fast alles in Schutt und Asche legen. Die eigentlichen Missionen lösen leider nicht ein, was der freiheiltiche Rahmen verspricht. Hier wird nämlich Wiederholung groß geschrieben. Habt Ihr Euch an einem leuchtenden Punkt einen Autrag abgeholt, geht’s meist darum, alles an Soldaten, Panzern, Robotern oder Helis zu Klump zu hauen, was als roter Punkt auf dem Radar markiert ist. MIese Übersicht, hakelige Steuerung und ein miserables Zielerfassungssystem komplettieren die miese Leinwandportierung. Da kann der Film ja eigentlich nur besser werden…

Besser wird’s auf jeden Fall mit “Super Smash Bros. Brawl”: Bevor Vio am Montag das große Wiimotion-Special abfeuert, legen wir uns schon mal mit Nintendos Maskottchenriege an.

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