Team Fortress 2: Fehler nach zehn Jahren behoben

Sandro Kipar

Nach einem Release ist kein Spiel perfekt: Eingeschlichene Fehler können schwer zu entdecken sein und müssen dann Mal mehr Mal weniger aufwendig behoben werden. Bei Team Fortress 2 hat das ganze allerdings etwas länger gedauert. Um genauer zu sein: Zehn Jahre.

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Team Fortress 2

Wer sich bisher gefragt hat, warum er in Team Fortress 2 den Gegner nie trifft, obwohl er schwören könnte, dass das abgefeuerte Projektil getroffen hat, findet hier möglicherweise die Lösung: Seit zehn Jahren ist ein Bug im Spiel, der dafür sorgt, dass Client und Server die Hitboxen der verschiedenen Spielfiguren durcheinander werfen.

Laser Katze tötet Team Fortress 2 Grinder?!

Die englischsprachige Webseite Kotaku erklärt den Bug wie folgt: Wer dem Server als Pyro, Demoman, Engineer, Medic, oder Spy beitritt und dann zu Scout, Heavy oder Sniper wechselt, bekommt eine andere Hitbox, die nicht dem Charakter entspricht. In den englischsprachigen Patchnotes für das Update am 14. Februar liest sich dies folgendermaßen: „Fixed an animation bug that would cause the client and server hitboxes to become out of sync“. Unter dem Update diskutiert die Community von Team Fortress 2 vor allem diesen Fix und stellen erstaunt fest: Dieser Fehler ist seit dem Release 2007 im Spiel – und das ist zehn Jahre her.

Obwohl das Spiel nun schon ein Jahrzehnt auf dem Buckel hat, bringt Valve regelmäßig neue Inhalte wie etwa das Gun Mettle Update raus. Doch auch im Laufe der Zeit hat sich einiges in dem Spiel getan: Neue Maps sind erschienen und sogar ein Koop-Modus wurde implementiert.

Dass ein Fehler in einem kompetitiven Shooter erst nach zehn Jahren entdeckt wird, ist erstaunlich. In einem Spiel, in dem es darum geht, andere Spieler mit Raketen und Kugeln zu treffen, ist es denkbar ungünstig, wenn die Treffer aufgrund eines Bugs nicht zählen. Doch, wie heißt es im Sprichwort: Besser spät als nie!

 

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