Hannover – Gladbach
Es fing an wie immer. Hannover spielte wie bei den fünf Pleiten zuvor den Angsthasen-Fußball. Dafür bestraften sie die Gladbacher in der 32. Minute mit dem 0:1 durch Sverkos und mit dem gleichzeitigen Pausenstand war die Mannschaft von Ewald Lienen noch gut bedient. Der Rückstand hätte durchaus noch höher ausfallen können und aus Sicht der Gladbacher auch müssen.
In der Halbzeitpause flogen dann in der Kabine der Hannoveraner die Fetzen mit dem Ergebnis, dass Stajner und Kaufmann für Leandro und Stefulj kamen. Damit löste Lienen die Handbremse der letzten Wochen und 96 spielte endlich wieder, wie man es sehen möchte und von der Hinrunde gewohnt war. Es war nur eine Frage der Zeit bis Hannover den Ausgleich machte. In der 60. Minute erlöste dann Stajner nach Vorlage von Kaufmann die Fans mit dem 1:1. Hannover spielte wie eine andere Mannschaft und erzielte in der 70. Minuten die verdiente 2:1 Führung. Der von Lienen aus der ersten Elf geworfene Vinicius, der nur zum Einsatz kam, weil Lala und de Guzmann wegen Gelbsperre fehlten, beförderte den Ball gekonnt und unhaltbar über die Linie.
Damit scheint der Abwärtstrend der Hannoveraner für erste gestoppt, doch müssen sie die Leistung in zwei Wochen untermauern, wenn sie wieder von einem UI-Cup Platz träumen wollen.
Bayern – Rostock
Die Zuschauer guckten nicht schlecht, als Möhrle per Kopf die Führung für die Rostocker markierte. Die Bayern waren einfallslos und einfach nur schwach. Sie waren sogar so schwach, dass sie Abwehrchef Lucio immer mehr ins Spiel nach Vorne einschalten musste. Dies trug dann aber schließlich doch noch Früchte; In der 41. Minuten hämmerte besagter Lucio den Ball auf circa 8 Metern mit maximaler Kraft ins Tor – Unhaltbar.
Nach der Halbzeit tauten die Bayern dann auf, und erzielten nach 65. Minuten durch Pizarro die 2:1 Führung. Den Schlusspunkt setzte Michael Ballack vom Elfmeterpunkt. Ein verdienter Sieg für die Bayern doch für Rostock wird die Luft immer dünner.
Hamburg – Dortmund
Ein super Spiel lieferten sich diese beiden Traditionsvereine in der AOL Arena. Dabei erwischte Dortmund den besseren Start, nachdem Van Buyten in der 10. Minuten zwei Schüsse der Borussen mit seinem Körper abwehren konnte, war er beim Schuss vom Rosicky machtlos, so wie auch sein Torwart Wächter, der wieder für Pickenhagen spielte. Banjamin erzielte in der 30. Minuten den verdienten Ausgleich. Nach der Pause ging es dann hoch her.
Nach 57. Minuten ging Hamburg durch Paule Beinlich mit 2:1 in Führung, doch Ricken hatte etwas dagegen. Dieser verwandelte nur vier Minuten später einen Freistoß direkt zum Ausgleich. Danach kochten die Gefühle über und es hagelte für beide Teams Gelbe Karten.
Als aller schon glaubten, es würde in einem Unentschieden enden, erzielte Ewerthon in der 87. Minuten den Siegtreffer.
Mit einem Sieg hätte der HSV die Hertha aus Berlin überholen können und damit legitime Ansprüche auf einen Champions League Platz anmelden dürfen. Dies scheint erstmal vorbei, doch in zwei Wochen werden die Karten wieder neu gemischt.
