Alienware - Test Alienware M18x Gaming Notebook - Viel Bumps für sehr viel Geld

Shu On Kwok
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Alienware stand schon immer für außerirdische Leistung zu außerirdischen Preisen. Diese Philosophie soll das neue 18 Zoll Gaming Notebook M18x auch weiter verfolgen. Aber das Alienware M18x als Notebook zu bezeichnen, ist eigentlich falsch, es ist mehr ein kompakter Gaming-PC mit eingebautem Akku und ein paar Extra-Features. Gerne bezeichnet die Industrie solche PCs als Desktop Replacement, kurz DTR. Wir haben uns diesen schnuckeligen und kompakten Gaming-PC mal aus der Nähe angeschaut und für euch unter die Lupe genommen.

Alienware - Test Alienware M18x Gaming Notebook - Viel Bumps für sehr viel Geld

Habt ihr auch manchmal die Schnauze voll, dass auf eurem Schreibtisch alles vollgestellt ist? Monitor, Tastatur, Maus, Headset und Mauspad nehmen schnell mal den ganzen Schreibtisch ein. Dumm ist leider auch, dass man den ganzen Krempel nicht einfach mal so wegräumen kann. Für solche Schreibtische wäre ein Desktop Replacement Notebook genau das Passende. Schnell ist das DTR-Notebook zusammengeklappt und man kann es irgendwo verstecken. Trotzdem bieten solche Geräte aber meist noch genug Power, um auch die neuesten Spiele flüssig darzustellen. Für den wirklichen mobilen Einsatz sind diese dann aber zu sperrig und schwer. DTRs sind nur dazu da, endlich einen klassischen Desktop-PC vom Schreibtisch zu verbannen.

Alienwares neuer 18-Zoller, das M18x, zählt auch bei den Desktop Replacment PCs zu den Exoten. Alleine schon die gewaltigen Abmessungen, das 18 Zoll Display und dann noch der kleine, uns unscheinbare HDMI-in Port weisen das M18x als einzigartig aus. Beim Design ist das M18x nicht gerade artig, sondern zeigt allen, dass es ein Alienware Produkt ist. Erst recht, wenn es eingeschaltet wird, denn dann leuchtet das M18x wie ein UFO. Fehlt nur noch das eine Klappe aufgeht und kleine grüne Männchen aus dem dicken Schiff steigen.

Wären im M18x noch kleine grüne Männchen an Bord, dann müssten sich diese den Platz im Inneren des M18x mit den einem Quad-Core-Prozessor aus dem Hause Intel teilen. Alienware lässt seinen zahlungskräftigen Kunden beim Prozessor die Wahl zwischen den Sandy-Bridge-Prozessoren Core i7-2630QM, , 2820Q und den sündhaft teuren 2920XM.

Bei den Grafikkarten gibt es von Alienware auch mehrere Optionen: eine Single GeForce GTX 480M, eine SLI-Lösung mit zwei GeForce GTX 480M und die teuerste Variante würde dann mit zwei AMD Radeon HD 6970 im CrossfireX-Modus ausgeliefert.

Natürlich kann man sich auch bei den restlichen Komponenten austoben. Beim Arbeitsspeicher können z.B. stolze 32 GB DDR3-Arbeitsspeicher eingebaut werden, wobei sich der Sinn dieser Konfiguration mir nicht erschließt. Mehr Sinn macht es dann bei den Festplatten zu investieren. Hier bietet Alienware neben den konventionellen Magnetscheiben auch Hybrid-Festplatten von Seagate an.

Die günstigste Version des M18x kostet kostet schon 1.999 Euro. Baut man das Maximum an Komponenten ein, dann müssen auf dem eigenen Bankkonto schon 4.449 Euro bereitliegen. Hier ist dann noch nicht mal ein Rucksack enthalten, denn den muss man noch zusätzlich optional ordern.

Weitere Themen: The Elder Scrolls: Arena Download, Alienware, Bethesda Softworks

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