Datenschutz - Neue Richtlinien zum Einsatz von RFID-Technik

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RFID (radio-frequency identification) wird immer populärer. Die kleinen Chips können auf größere Distanz ausgelesen werden. Schon heute werden sie auf Skipässen eingesetzt und sollen bald auch den guten alten Barcode im Supermarkt ersetzen. Besorgte Datenschützer haben jetzt mit den Entwicklern Datenschutzrichtlinien ausgehandelt.

Datenschutz - Neue Richtlinien zum Einsatz von RFID-Technik

RFID hat sich vor allem in der Logistik bewährt und auch der Einzelhandel will bald auf die Chips zurückgreifen. Man kann also in Zukunft seinen vollen Einkaufswagen in die Nähe des Lesegerätes schieben und alle Waren werden erfasst. Das dürfte die Schlangen in den Supermärkten verkürzen.

Datenschützer sehen diese Entwicklung besorgt. Denn RFID-Chips sollen zunächst nur Waren, aber bald auch Mensch und Tier jederzeit identifizierbar machen. Das ermöglicht unter anderem eine ziemlich genaue Analyse des Kaufverhaltens einzelner Personen.

Um die Privatsphäre von Kunden zu wahren, haben Datenschützer, Forscher und die Industrie zusammen das “Privacy Impact Assessment Framework” (PIA) entwickelt und unterschrieben. Die Verhandlungen zogen sich lange hin, da europäische und amerikanische Datenschutzrichtlinien in Einklang gebracht werden mussten. Die Unternehmen verpflichten sich zu einer Risikoanalyse beim Einsatz von RFID. Jedoch dürfen sie diese selber durchführen. Wie ehrlich die Unternehmen die Risiken bewerten, ist also ihnen überlassen.

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