FileSlick - Der etwas andere Dateimanager

Andre Reinhardt

Ein neuer Dateimanager eines Hobbiebastlers macht sich auf den Weg die Android-Community zu erobern. Eine intuitive Steuerung und ein paar nette Optionen sorgen für frischen Wind in dieser Sektion. Zwar muss noch etwas nach gebessert werden. Aber schon jetzt macht das App einen brauchbaren Eindruck.

FileSlick - Der etwas andere Dateimanager

Wieder einmal traute ich mich mutig in die Tiefen des xda-developers Forums. Meinen Hut zurecht gerückt, die Peitsche gezückt und mit einem beherztem Lassoschwung das neueste App geangelt. So nun aber einmal genug von „Indiana Andre und die App aus der xda-Höhle“. Man findet häufig sehr interessante Programme da, weil es eben viele talentierte Programmierer auf dieser Plattform gibt. Heute möchte ich euch darum einen Dateimanager vorstellen, der Meiner Meinung nach recht gelungen ist. Klar, besteht noch Optimierungsbedarf, aber das neuartige Bedienkonzept fühlt sich schon mal recht ordentlich an.

Auch von den Einstellungen her gesehen, kann man hier eine Menge herum schrauben. Anders als bei den Meisten Ordnerverwaltungs-Programmen navigiert man hier mittels kinetischem Scrollen, also einer Wischbewegung durch die einzelnen Dateien und Ordner. Wenn man also in einen Ordner möchte, oder sich eine Datei ansehen will, muss man von Rechts nach Links über den Bildschirm streichen. Bei dem Falle eines Ordners sieht man dann den ganzen Inhalt, wählt man eine beliebige Datei aus, bekommt man diverse Optionen angezeigt. Etwa mit was man das File öffnen möchte, oder womit man es versenden will. Ebenfalls werden die Größe und das Änderungsdatum angezeigt.


Da man von anderen Dateibrowsern gewohnt ist, durch simples Tippen Aktionen auszulösen, ist das am Anfang noch ungewohnt, man kommt aber recht schnell in diese neue Art der Bedienung rein. Was außerdem nett ist, das man sich einen Hintergrund für die App auswählen kann. Das voreingestellte Bild mit den Steinen ist ziemlich gruslig, und ich habe es darum schnell ersetzt. Hierbei kann man auf zweierlei Arten vorgehen. Man wählt ein Motiv aus oder man lässt den Manager transparent. Mir gefiel letztere Option am Besten. So hat man stets den Desktophintergrund im Blick und hat somit ein optisch stimmiges Gesamtbild von Launcher und Filemanager.

Was man jedoch nicht ändern kann ist der Hintergrund der Ordneranzeige. Hier hat man weiterhin Steine als Motiv, was dann zwar zu meiner etwas kitschigen Indiana Jones Einleitung passt, aber irgendwie nicht so recht auf dem Handy gefallen will. Aber das ist auch Geschmackssache. Ok, nun eine kleine Einführung zum Programm. Wenn ihr es öffnet, habt ihr Unten 3 Reiter. Orte, Aktionen und Ansicht. Bei allen 3 poppt eine Auswahlliste auf, die einen etwas an das Windows-Startmenü erinnert. Bei den Orten, findet man, wer hätte es gedacht, Zugang zu allen Bereichen des Gerätes. Also SD Karte, Mount Punkte, sogar Netzwerk-Ordner über FTP lassen sich hier einbinden. Bei „Verwalten“ kann man dann die Ordner die man selbst unter „Eigene Orte“ angelegt hat löschen.

Der „Eigene Orte“ Bereich ist also eine Favoriten-Sektion für am häufigsten verwendete Ordner. Wenn ihr auf eine Datei oder einen Ordner klickt, bekommt dieser einen grünen Haken, heißt also, das er ausgewählt ist. Nun leuchtet Unten das „Aktionen“-Feld auf. Drückt ihr auf dieses erhaltet ihr ein Menü, bei dem ihr neue Ordner erstellen, Dateien kopieren, verschieben oder löschen könnt. Man kann mehrere Objekte aus verschiedenen Ordnern und Bereichen des Smartphones / oder Tablets auf diese Weise markieren und manipulieren.


Bei der Ansicht bekommt ihr schließlich die Wahl, Ordner oben und Dateien unten Anzuzeigen in der Liste – oder andersherum. Auch eine gemischte Auswahl, die meiner Meinung nach aber Übersicht kostet, ist möglich. Sortieren kann man das Ganze dann Alphabetisch, nach Änderungsdatum, Dateigröße oder Dateityp. Die Richtung kann ebenso in Aufsteigend oder Absteigend unterteilt werden.  Mein Eindruck des Managers ist recht positiv. Die Bedienung ist erfrischend anders, wenn sie auch nicht immer die schnellste Lösung zur Navigation darstellt. Apropos Schnelligkeit. Hier muss auch noch optimiert werden. Auf meinem Speed mit Android 2.3.7 (CyanogenMOD) lief es nicht 100% flüssig. Gefallen haben mir die Suchfunktion, die man über die Lupe oben Rechts erreicht, die Netzwerk-Ordner Option, die Bedienung, die Möglichkeit, den Hintergrund zu ändern und das Feature, Shortcuts für seine am Meisten verwendeten Ordner zu Erstellen.

Wenn sich etwas an der Geschwindigkeit ändert und an der Benutzerführung noch etwas gefeilt wird, ist dieses App sicher für einen Dauereinsatz als Haupt-Dateimanager denkbar.

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