Pokémon Schwarz/Weiß - Test der Monsterhatz

Tom
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Die Pokémon-Spiele sind bekannt – ja, fast schon berüchtigt dafür, von Generation zu Generation das gleiche Konzept immer wieder aufzuwärmen. Mal gibt es mehr Monster zu fangen, mal kann man sie züchten oder in Tag-Team Kämpfen gegeneinander antreten lassen – am grundlegenden Spieldesign wurde jedoch nie etwas geändert. Pokémon Schwarz/Weiß bringt so viele Neuerungen wie kein Teil der Reihe zuvor – und doch fühlt es sich an wie ein großes Déjà Vu.

Pokémon Schwarz/Weiß - Test der Monsterhatz

Drei Pokémon zur Auswahl, acht Arena-Leiter zu besiegen, 156 putzige bis furchteinflößende Viecher zu fangen – wir haben uns auf Monsterjagd begeben und verraten euch im “Pokémon Schwarz/Weiß”-Test, ob dieses Spiel zu alt für euch ist.


Gotta catch ‘em all!

Wie jedes Spiel der Reihe folgt auch “Pokémon Schwarz/Weiß” einer seichten Story, die dieses Mal mit einem interessanten Gegenspieler trumpft: Team Plasma. Die wollen nicht einfach nur alle Pokémon fangen und die Weltherrschaft erringen, sondern die kleinen Monster von der Gefangenschaft ihrer Trainer befreien. Unsere Trainer-Kollegen und wir sind wiederum der Meinung, dass die Bindung zwischen Trainer und Pokémon wie eine Freundschaft und somit völlig in Ordnung ist. Eine interessante Gegenüberstellung, aus der das Spiel allerdings nicht viel macht – erwartet also keine dramatischen Konflikte oder dreidimensionalen Charaktere.

Aber seit wann spielen wir Pokémon eigentlich für die Story? Viel wichtiger sind doch die namensgebenden Tierchen: 156 brandneue Monster gilt es zu entdecken und zu fangen, um den Pokédex zu vervollständigen. Drei davon stehen uns am Anfang als Starter-Pokémon zur Auswahl: Floink – ein Feuerferkel, Ottaro – ein Wasserotter und Serpifeu – eine Grasschlange. Wir haben uns für ersteres entschieden und uns ins hohe Gras der neuen Einall-Region gestürzt.

Schon nach der ersten Spielstunde kam uns das alles furchtbar bekannt vor – zu Beginn warten kleine Nager- und Vogel-Monster darauf, besiegt und mit Pokébällen beschmissen zu werden, gleich in der ersten Stadt begegnen wir einem Arena-Leiter. Außerdem haben wir immer noch keine Lust, Angriffe wie Silberblick oder Rutenschlag zu benutzen. Ja, an der Spielmechanik hat sich absolut nichts verändert – “Pokémon Schwarz/Weiß” ist immer noch ein klassisches, rundenbasiertes Rollenspiel.

Weitere Themen: The Elder Scrolls: Arena Download, Bethesda Softworks

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