The Elder Scrolls Online: Alle Infos zum MMO; erste Screenshots und Details

Robin Schweiger
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Die Freude war groß, als “The Elder Scrolls Online” gestern offiziell angekündigt wurde. Nun wurden die ersten Screenshots und Details durch ein geleaktes PDF-Dokument bekannt – und könnten den ein oder anderen Fan ein wenig enttäuschen.

The Elder Scrolls Online: Alle Infos zum MMO; erste Screenshots und Details

Mit “The Elder Scrolls Online” erscheint das erste Spiel der Rollenspielreihe, welches nicht vom altbekannten Bethesda-Team entwickelt wurde. Stattdessen wurde extra für das MMO das 250 Mann starke Studio Zenimax Online aus dem Boden gestampft. Geführt wird es von MMORPG-Experte Matt Firor, der vorher bei Mythic Entertainment arbeitete und sich unter anderem für “Dark Age of Camelot” verantwortlich zeigte.

DIE GRAFIK

Beim Blick auf die Screenshots fällt auf: Das sieht ja gar nicht aus wie Skyrim, sondern wie…Star Wars: The Old Republic? Tatsächlich: “The Elder Scrolls Online” nutzt die Hero Engine und damit die gleiche Grafikengine wie Biowares Sci-Fi-MMO. Das könnte dem ein oder anderen Serienfan sauer aufstoßen, verliert das Spiel damit doch viel seiner Identität. Die Screenshots erinnern mehr an “Fable“, “Kingdoms of Amalur” und so ziemlich jedes andere Fantasy-MMO – eine Verbindung zu “The Elder Scrolls” lässt sich schwerlich ausmachen.

DAS GAMEPLAY

Auch bei den Spielmechaniken lassen sich wenig Ähnlichkeiten zu “Oblivion” und co. ausmachen, dafür jedoch umso mehr zu dutzenden anderen Online-Rollenspielen. Statt Echtzeitkämpfe in der Ego-Perspektive gibt es nun Third-Person-Action mit der bekannten Skill-Leiste am unteren Bildschirmrand – inklusive Cooldowns, Buffs und allem, was man eben so aus Online-Rollenspielen kennt. Das geht sogar so weit, dass der Entwickler selbst sagt, dass das Spiel “”World of Warcraft“-Mechaniken” nutzen wird und dass es für jeden komfortabel und einfach nutzbar sein muss, der sonst nur MMOs spielt.

Anders als in traditionellen Online-Rollenspielen wird es jedoch keine Aggro geben – es soll also möglichst verhindert werden, dass die klassischen Rollen “Heiler/Damage Dealer/Tank” entstehen. Trotzdem wird es verschiedene Klassen geben.

DIE STORY

“The Elder Scrolls Online” gibt euch die Möglichkeit, ganz Tamriel zu bereisen. Die Provinzen Skyrim, Cyrodil und Morrorwind kennen wir bereits aus Teil 3 bis 5 der Reihe, die anderen Provinzen wurden bisher jedoch lediglich in “The Elder Scrolls: Arena” und “The Elder Scrolls: Daggerfall” erkundet. Da die beiden Spiele jedoch bereits 1994 bzw. 1996 erschienen, gab es bisher keine Möglichkeit, so Provinzen wie die Summerset Isles, High Rock oder Elsweyr in ihrer ganzen, grafischen Pracht zu erkunden. Dies könnt ihr mit dem MMORPG nachholen – jedoch nur mit Einschränkungen. Einige Gebiete seien nur eingeschränkt bereisbar und sollen erst später in Form von Updates und Add-Ons für Spieler begehbar werden.

Zeitlich ist das Spiel 1000 Jahre vor den Geschehnissen von “Skyrim” angesiedelt. Zu dieser Zeit hat der Kontinent keinen festen Herrscher und die Völker kämpfen um den Thron der Kaiserstadt. Die Kaiserlichen formen einen Packt mit der Tharn-Familie und dem Orden des schwarzen Wurms – ein dunkler Nekromantenorden, gegründet vom Altmer Mannimarco. Was die Kaiserlichen und Tharns nicht wissen: Der Orden des schwarzen Wurms arbeitet insgeheim zusammen mit dem daedrischen Prinzen Molag Bal, um selbst an die Macht zu kommen. Molag Bal stiehlt die Seele eures Charakters und es ist an euch, sie von ihm zurückzuholen.

DIE FRAKTIONEN

Es wird neun spielbare Rassen geben, aufgeteilt in drei Fraktionen:

  • Die Nord, Argonier und Dunmer bilden den Ebonheart-Pakt
  • Die Bosmer, Altmer und Khajiit bilden die Aldmeri-Herrschaft
  • Die Rothwardonen, Orcs und Bretonier bilden den Daggerfall-Bund

Da die Kaiserlichen zu den Antagonisten gehören, sind sie (zumindest im Hauptspiel) nicht spielbar.

DAS QUEST- UND PVP-SYSTEM

Spieler gegen Spieler-Kämpfe sollen eine große Rolle in “The Elder Scrolls Online” einnehmen. Schlachten mit bis zu 100 Kämpfern pro Team sollen möglich sein. Aufgrund des wegfallenden “Heiler/Damage Dealer/Tank”-Systems soll jeder Spiel selbstständig handlungsfähig sein, ohne ständig von anderen Spielern unterstützt werden zu müssen. Trotzdem soll Teamplay aber belohnt werden – wie genau, wissen wir noch nicht.

Die Quests sollen etwas dynamischer werden, als in anderen MMOs und erinnern ein wenig an “Skyrim”. Während eurer Reisen durch die Länderein sollt ihr immer wieder auf zufällig generierte Diebesbanden oder Hilfesuchende treffen. Je nachdem, wie ihr diese Situationen löst, ändert sich das Spielgeschehen: Rettet ihr einen Händler vor einer Räuberbande, kann der euch später behilflich werden und andere Quests beeinflussen.

Bildergalerie The Elder Scrolls Online Screenshots

Weitere Themen: The Elder Scrolls Online Beta, Bethesda Softworks

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