The Last Guardian - Neue Infos zum Grafik-Spektakel der ICO-Macher

Steven Drewers

Über das Action-Adventure The Last Guardian von Team ICO ist noch nicht sonderlich viel bekannt. Lediglich einen eindrucksvollen Trailer haben wir bisher zu Gesicht bekommen. Das französische Magazin PSM3 beschert uns jetzt aber eine wahre Informationsflut.

The Last Guardian hat mit seinem atemberaubenden Trailer viel Aufsehen erregt. Die Neugier zum PlayStation 3 Exklusiv-Titel wurde allerdings noch längst nicht befriedigt. Die neuen Informationen aus dem PSM3-Magazin beleuchten jedoch die Technik, die zum Einsatz kommt, sowie das Spielprinzip des künstlerisch angehauchten Titels.

Alle Details haben wir natürlich für euch zusammengetragen:

Technik

  • Die Federn von Torico, Schmetterlinge, Staub und Partikel werden in Echtzeit berechnet, während viele der Animationen von Hand gemacht wurden.
  • Team Ico hat sämtliche interne Sony-Studios um technischen Rat und um Hilfe gebeten, wann immer es möglich war.
  • Die KI von Torico wird maßgeblich von der Stimmung und den Reaktionen der Umgebung beeinflusst. Das Spiel basiert auf der Beziehung zwischen ihm und dem Jungen, um Puzzles zu lösen und die Festung zu erforschen.
  • Die Musik im Trailer ist nicht endgültig: Vielmehr ist es nur ein Test-Track, der mit dem späteren Soundtrack nichts zu tun hat.

Spielprinzip

  • Torico kann die Wachen ausschalten, der Junge hingegen nicht. Das Kind wird stattdessen vorsichtig sein, sich zurückhalten und sich vor den Wachen in acht nehmen, wenn es alleine ist.
  • Das Team achtet darauf, die Puzzles nicht zu schwer zu gestalten. Sie sollen allerdings schon fordernd sein, sodass die Entwickler ständig Beta-Tests mit den Puzzles durchführen, damit sie am Ende einen ausgewogenen Schwierigkeitsgrad haben.
  • In The Last Guardian wird es weniger Kampfsequenzen als in Ico geben.
  • Ueda verrät nicht, wer “The Last Guardian” ist: Torico oder der Junge. Dieses Geheimnis muss der Spieler selbst lüften.
  • The Last Guardian soll ähnlich wie Ico sein.
  • Die Wachen in ihren Rüstungen sind genau genommen nur Schatten: Leuchtet ihre Rüstung, können sie verschwinden.

Sonstiges

  • Ueada sieht seine Arbeit nicht als Kunst an. Er könnte mit dem “Concept Art” noch sehr viel weitergehen, doch würde das Spiel dann nicht mehr so viel Spaß machen und wäre kommerziell nicht mehr lebensfähig. Daher versucht er die goldene Mitte zu finden.
  • The Last Guadian soll in Japan noch Ende 2011 erscheinen.
  • Ueda würde das Spiel sehr gerne pünktlich rausbringen, will jedoch nichts überstürzen oder mit heißer Nadel stricken.

Quelle: gamersmint

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