Endlich: Wir haben The Last Guardian angespielt (E3 2016)

Kristin Knillmann
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The Last Guardian in der Vorschau (E3 2016)
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The Last Guardian ist inzwischen seit einer gefühlten Ewigkeit in Entwicklung. Auf der diesjährigen E3 gab es nun endlich einen Release-Termin – und die Möglichkeit für uns, den Beginn des Titels selbst anzuspielen. In der Vorschau verraten wir, ob sich die Wartezeit gelohnt hat.

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Das hat mir an The Last Guardian gut gefallen:

The Last Guardian ist eine einfühlsame Geschichte über die Beziehung zwischen einem kleinen Jungen und dem Greif-ähnlichen Trico. Eines Tages erwacht der Junge neben dem Wesen, ohne zu wissen wie er dahin gekommen ist, und was diese ganzen schwarzen Markierungen auf seinem Körper bedeuten. Trotz seiner Verwirrung, entschließt er sich dazu, Trico zu helfen. Der ist nämlich nicht nur in der Ruine angekettet, sondern hat auch zwei Stöcke in seiner Schulter und seinem Körper stecken, weshalb er sich nur schwer bewegen kann.

Mit jeder Kleinigkeit, die der Junge für Trico tut, stärkt sich die Beziehung. Das sehen wir nicht, wie heute in vielen Spielen, durch irgendwelche Marker, Hinweise oder Icons. Im nahezu HUD-losen Spiel bekommen wir solche Dinge mit, weil wir zuschauen und die Reaktionen der Figuren wahrnehmen.

So geht das Spiel übrigens auch mit seiner Umgebung um: The Last Guardian sagt euch nicht wirklich, was ihr tun müsst. Ihr entdeckt alles selbst, indem ihr die Ruine, und später eure Welt erkundet. Wenige Hinweise gibt es nur vom Erzähler der Geschichte, wobei es sich um eine sehr alte Version des kleinen Jungen handelt, der aus der Ich-Perspektive seine Geschichte erzählt. Dabei wirkt er nie zu aufdringlich, sondern schaltet sich in ein, wenn es sinnvoll ist.

Video-Bild: <a title=The Last Guardian – E3 2016 – E3-Trailer (6)” width=”620″ height=”348″ />

Auch toll: Trico hört zwar irgendwann auf unsere Rufe und Hinweise, hat aber dennoch einen eigenen Kopf und schubst uns gern mal von sich weg, wenn wir ihm zu nah ans Gesicht kommen. Oder er schüttelt sich nach dem Kontakt mit Wasser, ganz ohne Rücksicht darauf, ob ihr grad auf ihm sitzt. Das wirkt sympathisch und echt.

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Das hat mir an The Last Guardian nicht so gut gefallen:

Hin und wieder merkt man dann doch, dass The Last Guardian ursprünglich noch für die letzte Konsolengeneration entwickelt wurde. Das macht sich vor allem bei der Kamera und der teils ungenauen Steuerung bemerkbar.

Die Kamera, die ich komplett selbst steuere, habe ich als recht wackelig empfunden. Sie springt in unpassenden Momenten zu nah an den Jungen ran und dreht sich nach, wenn ich sie eigentlich nicht betätigt hatte. Das führte dazu, dass ich nach einer Weile ganz leichte Motion Sickness bekam.

Die teils ungenaue Steuerung begünstigte dieses Problem noch zusätzlich. Wenn ich mich entscheide, auf Trico zu klettern, der aber grad in der Gegend rumsteht und sich hin und her bewegt, weil er neugierig ist, dann braucht es einige Anläufe, um an sein Bein zu springen und sich im Gefieder festzuhalten.

Video-Bild: <a title=The Last Guardian E3 2015 (10)” width=”620″ height=”348″ />

Das Team versprach mir vor Ort, dass an diesen beiden Problemen noch gearbeitet werde. Das würde ich mir sehr wünschen, denn The Last Guardian soll bitte nicht zur Frustration verkommen. Dafür steckt zu viel Herz in dem, was ich sonst gesehen habe.

Ausblick:

Gut bis Sehr gut

Fans von Team Ico werden es lieben; für alle anderen fühlt es sich möglicherweise etwas zu altbacken und ungenau an.

The Last Guardian erscheint am 25. Oktober 2016 für PlayStation 4.

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