The Witcher 2: Assassins of Kings - Namco Bandai verklagt CD Projekt Red

Jonas Wekenborg
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Die Xbox 360-Version des Top-Sellers The Witcher 2: Assassins of Kings steht kurz bevor und nun streiten sich Entwickler und Publisher um die Rechte der Vermarktung.

The Witcher 2: Assassins of Kings - Namco Bandai verklagt CD Projekt Red

Namco Bandai, der Publisher des Rollenspiels für Europa, hat nun CD Projekt Reds Mutterfirma Optimus SA verklagt, weil die Entwickler ohne das Wissen des eingesetzten Publishers den DRM der PC-Version nachträglich entfernt hatten und das Publishing der geplanten Xbox-Version an THQ übergeben hatten.

Wer nicht mehr mitkommt, für den gehen wir einen Schritt zurück. CD Projekt Red setzten für ihr Spiel um Geralt von Riva diverse Publisher ein. Im Heimatland Polen übernahmen sie diese Aufgabe selbst, im Rest Europas war es Namco Bandai und in Nordamerika Atari.

Da nun eine Xbox 360-Version für den zweiten Teil des weißhaarigen Monsterjägers geplant ist, musste ein Publisher her und CD Projekt entschieden sich für THQ. Das bezeichnet Namco nun als Vertragsbruch und fügt die DRM-Entfernung noch als weiteren Anklagepunkt hinzu. Denn die hatte man beim Publisher nicht angefragt und bestätigen lassen.

Namco Bandai fordert jetzt die Vertriebsrechte an der Konsolenversion und hält über eine Million Euro an ausstehenden Zahlungen zurück. Optimus SA weisen unterdessen die Forderungen zurück und bezeichnen sie als “unbegründet”.

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Weitere Themen: CD, The Witcher: Versus, Namco Bandai Games

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