Ghost Recon: Future Soldier – Ubisoft sucht Gleichgewicht zwischen Core und Kommerz

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Jeder Fan einer Spieleserie kennt es: Die Gradwanderung eines neuen lang erwarteten Serientitels, der plötzlich nicht mehr so komplex ist wie früher und urplötzlich ultra-kommerzig geworden ist. Ubisoft ist sich dessen durchaus bewusst und versucht nun dies bei Ghost Recon: Future Soldier in der Waage zu halten.

Ghost Recon: Future Soldier – Ubisoft sucht Gleichgewicht zwischen Core und Kommerz

Die “Ghost Recon“-Fangemeinde ist keine Kleine. Das weiß auch Ubisoft, die nun versuchen, es den Hardcore-Spieler genauso Recht zu machen, wie den Neueinsteigern. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, sollte klar sein.

“Es ist ein Balanceakt dieser Tage, während die Entwicklungskosten zunehmend steigen. Wir unterliegen enormen Druck, dass wir die Waage zwischen Kreativ und finanziell tragbar halten,” sagte Ubisoft UKs Matt Benson.

Es gäbe immer Hardcore-Spieler und es gäbe auch immer Super-Hardcore-Spieler, die sich einen Schwierigkeit- und Komplexitätsgrad wie im allerersten Teil der “Ghost Recon”-Serie wünschen. Jene, die minutenlang reglos in der Pampa lägen und sobald der Gegner an ihnen vorbei sei aus ihrem Versteck kommen, um ihn zu beseitigen.

Benson sagte aber auch, dass durch den wachsenden Bekanntheitsgrad von Ubisoft mehr neue Spieler zu der Serie stießen, die diese Geduld mangels der Erfahrung aus den ersten Teilen nicht mitbrächten. Und so wäre man gezwungen Abstriche an der Hardcore-Line vorzunehmen und sie einsteigerfreundlicher zu gestalten.

Dieses Argument kommt nicht zum ersten Mal von Seiten Ubisofts. Bereits in der Geschichte von “Splinter Cell” gab es immer öfter Aufruhr unter den Spielern, dass die Spiele zu einfach wären, zu wenig Komplexität enthielten.

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