Anno 2009 überraschte ein kleines Spiel des finnischen Entwicklerstudios “Frozenbyte” die Spielewelt mit hübscher Grafik, knackigen Rätseln und einem neuartigen Spielkonzept. In Trine spielt ihr drei Charaktere gleichzeitig – einen Zauber, eine Bogenschützin und ein Krieger. Alle drei leben in einem Königreich, dass vor einiger Zeit von einer Armee aus Untoten überrant wurde, nachdem der König überraschend starb und das Land ohne einen bereitstehenden Nachfolger im Chaos versank.

Der Zauberer blieb trotz alledem in der verlassenen, magischen Akademie des Landes, um die Sternenbilder zu studieren. Ebenfalls in der Akademie lag das sogenannte “Trine”-Artefakt. Der Krieger ist in der Akademie verblieben um genau dieses Artefakt zu beschützen, dass die Bogenschützin wiederum stehlen möchte. Es kommt wie es kommen muss und die drei völlig verschiedenen Charaktere treffen sich allesamt gleichzeitig beim Artefakt. Als sie das “Trine” berühren verschwinden sie und müssen eine Entdeckung machen, die ihnen gar nicht gefällt: Ihre Seelen sind nun mit dem Artefakt verbunden, was dazu führt, dass immer nur eine der drei Personen gleichzeitig in der physikalischen Welt zugange sein kann. Selbstverständlich ist es für die Lösung der allermeisten Rätsel erforderlich, dass ihr die verschiedenen Fähigkeiten der Figuren clever kombiniert.

Während der Zauberer Kisten heraufbeschwören und sie durch die Gegend schwebenlassen kann (genauso wie auch verschiedene Gegenstände in seiner Umgebung), ist die Bogenschützin dank ihres Fanghakens in der Lage, auch die entferntesten Punkte des Levels zu erreichen. Mit ihrem Bogen heizt sie dem untoten Gesocks währendessen aus der Ferne ordentlich ein. Der Krieger dagegen fokussiert sich komplett auf den Nahkampf, wo er mit Schild und Schwert den Skeletten in den knöchernen Hintern tritt.