Two Worlds 2 - Erpressungsvorwürfe: Wertung war Publisher Topware zu niedrig

Stefan Seibert

Dass jeder Publisher lieber gute Wertungen liest, versteht sich von selbst. Dass mancher Publisher aber dazu übergeht, gute Wertungen zu erpressen, erscheint schon etwas dreist. So wirft man Publisher Topware aber genau dies im Falle von Two Worlds 2 vor.

So habe Topware laut Beefjack einen britischen Journalisten unter Druck gesetzt, er solle Two Worlds 2 mit 7 statt 5 von 10 Punkten bewerten. Laut einer anderen Quelle hätte der Publisher einer anderen Internetseite damit gedroht, einen “lukrativen Werbedeal” platzen zu lassen. Der Grund: Eine zu schlechte Wertung.

Natürlich verteidigt sich Topware gegen alle Vorwürfe. Alles sei ein großes Missverständnis. Nie hätte man darum gebeten, eine Wertung zu erhöhen. Im ersten Fall habe der britische Journalist Two Worlds 2 durchschnittlich bewerten wollen. Deshalb wies man ihn darauf hin, eine Wertung von 7 Punkten würde eher dem Durschnitt entsprechen.

Auch hätte man keinen Werbedeal platzen lassen. Man vermutete lediglich, dass besagte Internetseite eine Raubkopie testete. Deshalb habe man rechtliche Schritte eingeleitet. Von Werbung war nie die Rede. Letztlich stellte sich aber heraus, dass es sich um keine Raubkopie handelte.

Was auch immer die Wahrheit ist: Es ist schon traurig, wenn Publisher dazu übergehen, andere Portale überhaupt wegen einer Wertung anzuschreiben. Vielmehr sollten sich Publisher die Kritikpunkte zu Herzen nehmen und alles daran setzen, sie im nächsten Spiel auszumerzen.

Weitere Themen: Two Worlds, Two Worlds 2 Demo

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