Was lange währt, wird gut? Two Worlds (360)

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(Colin) Heimlich, still und leise hat sich die 360-Umsetzung des potenziellen Elder Scrolls 4: Oblivion-Killers in die Läden geschlichen. Kann die Konsolenkonvertierung halten, was die PC-Fassung vor einigen Wochen versprochen hat?

Was lange währt, wird gut? Two Worlds (360)

Auf den ersten Blick lädt die 360-Fassung nicht grad zu Freudensprüngen ein. Die grafische Auflösung wurde merklich runtergeschraubt und teils deftige Ruckeleinlagen untergraben einen flüssigen Spielablauf. Keine Frage, optisch unterbietet die Umsetzung selbst den nicht wirklich opulenten PC-Kollegen nochmals – schade.

Spielerisch setzt “Two Worlds” nach wie vor auf actionorientierte Fantasy-Kost für freiheitsliebende Zocker. In der extrem weitläufigen Welt warten Hunderte Side-Quests auf ihre Erfüllung. Vom einfachen Botengang bis zum gezielten Attentat reicht die Palette. Waffen wie Schwert, Hackebeil oder Flitzbogen werden dabei mittels rechter Schultertaste aktiviert, das linke Pendant nutzt Ihr zum Zaubern.

Wenn Ihr mal nicht wisst, wo Ihr hinsollt, heißt es die Karte zu konsultieren. Hier werden Aufgaben und wichtige Orte penibel aufgelistet. Vorausgesetzt Ihr kommt mit der zähen und ganz schön komplexen Menüsteuerung zurecht. Denn die ist wahrlich alles andere als intuitiv. Hier können die Macher den PC als Hauptplattform bei der Entwicklung nicht verleugnen.

Dennoch könnte “Two Worlds” seine Anhänger finden. Die große Freheit des Spiels macht’s möglich. Ob das Polen-Epos auch was für Euch sein könnte, erfahrt Ihr ab 22h bei uns im Konsolenbereich.

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