Unreal Tournament III GamesCheck

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(Max / Dennis ) Freunde unkomplizierter Mehrspieler-Shooter sind heutzutage einfach nur verwöhnt. Die Auswahl solcher Titel ist bedeutend größer, als noch vor rund zehn Jahren. Einer der Begründer dieses Genres lebt auch noch heute und erfreut sich bereits an der dritten Fortsetzung "Unreal Tournament 3". Bewaffnet mit Shock Rifle und Flak Cannon wagen wir uns in dem heutigen GamesCheck in die virtuellen Arenen – natürlich nur um letztenendes als strahlende Sieger hervor zu gehen.

Unreal Tournament III GamesCheck

Die Turniere der Zukunft sehen ein wenig anders aus, ebenso die Gladiatoren, in deren Haut Ihr schlüpft. An dem Prinzip vermag aber auch die Zeit nichts zu ändern. Nachwievor gilt es seine Gegner aus den virtuellen Latschen zu hauen und dabei möglichst wenig Treffer einzustecken. Wer dann die meisten Abschüsse innerhalb einer Runde macht, gewinnt das laufende Match. So jedenfalls könnte die Beschreibung zu dem wohl populärsten Spielmodus von “Unreal Tournament 3″ lauten. Gemeint ist “Deathmatch”.

Doch der aktuelle Sprössling der Shooter-Serie hat noch mehr zu bieten als plumpe, wenn auch äußerst spaßige Schlachten um die Krone des besten Schützen. So versucht Ihr in “Capture the Flag” dem feindlichen Team die Flagge abzuluchsen und die eigene mit aller Waffengewalt zu verteidigen. Wirklich neu ist aber nur der Spielmodus “Warfare”. Hier kämpfen zwei Teams um die Vorherrschaft auf einer Karte. Als Sieger geht die Partei hervor, die die Basis des gegnerischen Teams in Schutt und Asche legt.

Leichter gesagt als getan, denn vorher gilt es den “Orb” (eine Art Generator) im feindlichen Stützpunkt zu zerstören. Dieser ist durch umliegende Knotenpunkte geschützt, die die Teams zuerst einnehmen müssen, ehe der “Orb” überhaupt verwundbar wird. Im Gegensatz zu anderen Modi seid Ihr in “Warfare” häufiger mit Fahrzeugen unterwegs. Dabei greifen beide Parteien auf völlig unterschiedliches Kriegsgerät zurück. Die außerirdischen Necris etwa, schwingen sich ans Steuer biomechanischer Maschinen, wie dem Dark Walker. Eine Art Mech, der glatt aus dem Kino-Blockbuster “Krieg der Welten” entsprungen sein könnte.

Da die Anzahl der Fahrzeuge auf einer Map limitiert sind und längst nicht alle Mitspieler via Fahrzeug von Punkt A nach Punkt B reisen können, bleibt nur noch der Griff zum Hoverboard. Mit diesem Teil lassen sich nicht nur waghalsige Kunststücke vollführen, nein, Ihr kommt auch schneller zum Ziel. Einen Nachteil hat das Brett dennoch: Solange Ihr auf dem Hoverboard Eure Runden dreht, könnt Ihr keine Waffen benutzen und seid dem Feindfeuer dementsprechend hilflos ausgeliefert.

Apropos Waffen: Das Arsenal umfasst alle beliebten Schießprügel der Vorgänger, einschließlich der Shock Rilfe und der Flak Cannon. Wer richtig neue Wummen erwartet, wird jedoch enttäuscht sein.

Größte Neuerung stellt neben dem “Warfare”-Modus auch noch der überarbeitete Solo-Part dar. Epic entwarf erstmals in der Geschichte der Serie eine zusammenhängende Story, die durch grafisch opulente Zwischensequenzen erzählt wird. Die Kampagne ist unterhaltsam und gut inszeniert, täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass diese primär der Vorbereitung auf künftige Online-Partien dient.

In Sachen Optik entfacht “Unreal Tournament 3″ ein wahres Feuerwerk. Der Detailgrad der vielen unterschiedlichen Karten und Spielfiguren ist extrem hoch. Ebenso die Auflösung sämtlicher Texturen im Spiel. Im Gegensatz zum Ego-Shooter “Crysis” läuft “Unreal Tournament 3″ aber auch auf weniger betuchten System erstaunlich flüssig.

“Unreal Tournament 3″ steht seit Montag in den hiesigen Händlerregalen und kann sowohl in der Standard – als auch limitierten Collectors’s Edition erworben werden. Ob es der neue Serien-Sprössling erneut auf den Genrethron schafft, erfahrt Ihr natürlich in unseres heutigen Sendung. Vergesst also unter gar keinen Umständen wieder um 22.00 Uhr einzuschalten.

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