Warhammer 40k: Space Marine - Vorschau: Auf den Spuren von Marcus Fenix

Tom
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Eines muss man den Mannen von THQ lassen: Sie wissen, wie sie ihr bestes Pferd im Stall zu präsentieren haben. Mitsamt einer Handvoll Kollegen wurden wir nach Dublin, Irland, geladen, wo wir nun inmitten einer gigantischen Kathedrale stehen. Die Fenster kunstvoll verziert, mit prächtigen Malereien und Buntglas, die Decke des Raumes so hoch wie sie verschnörkelt ist, an den Wänden die Bilder verblichener Ahnen. Wenn der mächtige Orden der Space Marines also einen Ort ersinnen würde, um sich niederzulassen – dies wäre er.

Warhammer 40k: Space Marine - Vorschau: Auf den Spuren von Marcus Fenix

Moment, Space Marines und Kathedrale? Richtig gelesen. Wir befinden uns hier nicht in irgendeinem Sci-Fi-Universum, in dem die intergalaktische Streitmacht der Erde aus ordinären Soldaten besteht, die im Ernstfall unkoordiniert durcheinander wuseln. Das hier ist das “Warhammer 40K”-Universum, in dem die Space Marines Teil einer Kriegerkaste mit kleraler Gliederung sind. Insofern geht das mit der Kathedrale also in Ordnung.


Die Space Marines sind die härtesten Hunde des Universums, genetische Manipulation verstärkt jeden ihrer Vorzüge, beraubt sie dabei sämtlicher Nachteile. Sie sind gefürchtet in der gesamten Galaxie, kampferprobt, willensstark, unbezwingbar, ob physisch oder psychisch. Eingehüllt in eine goldene Rüstung, verziert mit einem riesigen G, das…obwohl, Moment – die Rede ist zur Abwechslung mal nicht von der GIGA-Redaktion (auch wenn die Ähnlichkeiten tatsächlich frappierend sind

Bisher konnte man die imperialen Diener nur von oben herab betrachten: In Relics RTS-Geniestreich “Dawn of War” haben wir Kästchen und Rahmen um sie gezogen, wild auf sie eingeklickt, sie blindlings in die Schlacht geordert – alles für den Imperator versteht sich. Und jetzt plant Relic jenen Schritt, der sowohl “Command & Conquer” als auch “Starcraft” bisher zum Verhängnis wurde: Der Sprung in die dritte Dimension des Actiongenres.

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Macht Sinn: Warum sollte man das wüste Treiben nur aus der Ferne betrachten, wenn man die Kamera auch direkt hinter die bulligen Kampfschweine schieben und munter draufhalten kann? “Warhammer 40K: Space Marine” präsentiert sich entsprechend blutrot. Es ging und geht saftig zu, Kettensägen werden geschwungen, Bolter durchgeladen, Arme und sonstige Gliedmaßen abgetrennt – was man eben erwarten kann von einem Spiel, dessen wichtigstes Alleinstellungsmerkmal laut der Entwickler ein Feature namens “visible violent death” sein soll. Brutaler Tod also, alles klar.

Third-Person-Action. Mit bulligen Typen. Viel Gewalt. Klingt natürlich irgendwo sehr vertraut, nicht selten fallen da also naheliegende Vergleiche. “Gears of Warhammer – ein netter Vergleich, den wir immer wieder hören. Aber ganz ehrlich: Wir empfinden das eher als Kompliment und hoffen, in dieselben qualitativen Sphären vordringen zu können”, erklären uns die Relic-Jungs während ihrer “Space Marine”-Präsentation. Große Ziele, die bisher jedoch noch außerhalb der Reichweite liegen, wie sich während eines Probespiels zeigt.

Weitere Themen: WAR 40k Space Marine Demo, WAR 40k Space Marine

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