Wasteland 2: Eine unglaubliche Geschichte – aber wahr

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Hätte man uns noch vor einem Jahr erzählt, dass bald alle unsere heißgeliebten Klassiker wiederbelebt werden, mit Hilfe von Spenden finanziert und dabei auf die Publisher – mit Verlaub – verzichtet würde, wären wir wahrscheinlich in hysterisches Gelächter ausgebrochen und an unseren Tränen der Ungläubigkeit erstickt. Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: Hier ist doch fast alles möglich.

Wasteland 2: Eine unglaubliche Geschichte – aber wahr

Genau so fühlte sich wahrscheinlich auch InXiles Brian Fargo, seines Zeichens Entwicklerlegende und Ahnherr von Action-Koryphäen wie „The Bard's Tale“ und eben „Wasteland“. Doch mit Hilfe des neu großgewordenen Crowdfundings über Kickstarter schaffen es heute auch traditionsbewusste Altherren der Spiele-Branche noch einmal, vorbei an experimentierunfreudigen Publishern, die Spiele zu entwickeln, auf die eine ganze Generation Spieler gewartet hat – ebenfalls eine ganze Generation.

Im Interview sprach Fargo nun darüber, was aus dem für ihn sehr untypischen Rollenspiel „Wasteland 2“ nun eigentlich werden soll, und wie gut es sich anfühle, Obsidian Entertainment im Rücken zu wissen.

Genau wie beim Vorgänger wolle man nun wieder ein Team von Entwicklern an „Wasteland 2“ setzen, die dann jeweils eigenständig und relativ autark ihren Abschnitt des Spiels entwerfen würden. Chris Avellone, der als Unterstützung von Obsidian kam, übernehme dabei die Rolle der Konversationssysteme, des Benutzer-Interfaces und brächte auch einige Inhalte aus Oblivions Datenbeständen mit.

Über das Gameplay verliert Fargo dabei bereits einige erste Ansätze. Demnach wird „Wasteland 2“ größtenteils auf einer Sandbox-artigen Welt aufbauen, voller schwarzem Humor, Party-basiertem Kampfsystem, Taktik-orientierten Kämpfen und einem Skill-System – Klingt ganz so, wie wir es von „Old School“-Rollenspielen gewohnt sind.

„Das Spiel wird kurz nach den Ereignissen ansetzen, wo Wasteland endete. Und für alle, die sich noch an den kleinen Bobby erinnern – der ist ganz schön angepisst, dass er von Rangern angeschossen und zum Sterben zurückgelassen wurde.“

Alles in allem klingt „Wasteland 2“ also nach einer Wiederbelebung des „Old School Black Isle RPGs“, wie es vor fast 15 Jahren noch die Spielegesellschaft revolutionierte.

Das gesamte Interview findet ihr auf: VG247

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