Neues Gesetz eingebracht: Goldfarmen in Korea bald strafbar?

Leserbeitrag
2

(André) Für viele Spieler sind sie der Abschaum der MMOG-Szene: Professionelle Goldhändler, bei denen man für harte Währung InGame-Gold der verschiedensten Spiele kaufen kann.

Neues Gesetz eingebracht: Goldfarmen in Korea bald strafbar?

Die dazugehörigen Beschaffungsmethoden werden oft abwertend als “China-Farming” bezeichnet, da ein Großteil derjenigen, die sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen, aus dem Asiatischen Raum kommt. Für einen Minimallohn erspielen diese Leute in 12-Stunden-Schichten Gold, Arden, Credits oder Platin, die dann von ihren Arbeitgebern teuer an die Spieler von World of Warcraft, Everquest, Lineage 2 oder Dark Age of Camelot verkauft werden.

Doch vielleicht wird dieser Geldhahn bald zugedreht – zumindest, wenn es nach dem Willen einiger Politiker in Korea geht. Dort wurde nämlich jetzt ein Gesetz eingebracht, welches jeglichen Handel von InGame-Währung gegen echtes Geld verbieten soll. Dieses Gesetz, genannt “Amendment for Game Industry Promoting Law”, stellt es unter Strafe, irgend eine Form von InGame-Währung oder -Punkte zu verkaufen und dafür echtes Geld zu verlangen. Items sind bisher in dem Gesetzesvorschlag noch nicht erfasst, es gibt aber bereits Pläne, dies durch einen Zusatz ebenfalls noch einzubringen.

Wenn der Vorschlag angenommen wird (und das könnte bereits im Dezember der Fall sein), tritt er sofort in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt kann dann gegen (koreanische) Goldhändler strafrechtlich vorgegangen werden. Vermutlich würden sich viele Spieler solch ein Gesetz dann auch in anderen Staaten wünschen – Goldfarmer gibt es schließlich nicht nur in Korea.

Weitere Themen: World of Warcraft Demo, World of Warcraft - Trial downloaden, Activision Blizzard

Neue Artikel von GIGA GAMES

GIGA Marktplatz